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Willkommen auf den Seiten der bayerischen UNESCO-Projektschulen
Die UNESCO-Projektschulen in Bayern

Annabelle Junker

Die bayerischen UNESCO-Projektschulen bilden ein Netzwerk von derzeit 31 Schulen und Bildungseinrichtungen, verteilt über ganz Bayern, und gehören zum weltweiten Netz der 8.600 Schulen in 180 Ländern. Unser oberstes Ziel ist es, uns für eine Kultur des Friedens einzusetzen.

Im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung orientieren sie sich an den Leitlinien der UNESCO: Menschenrechte, Verständigung zwischen den Kulturen, Schutz der Umwelt, Globales Lernen und Erhaltung des Welterbes. 

Unsere Schulen in Bayern zeigen Profil: Je nach Umfeld und Gegebenheiten vor Ort setzen wir schwerpunktmäßig eine oder mehrere dieser Leitlinien beispielgebend um. Es ist uns ein Anliegen, den SchülerInnen Wege aufzuzeigen, wie sie persönliche Mitverantwortung erkennen, annehmen und zunächst auf lokaler und regionaler Ebene, später auch im globalen Rahmen handelnd umsetzen können und somit ihren Beitrag leisten für eine lebenswerte Zukunft für alle in der Einen Welt.

 

Annabelle Junker, Landeskoordinatorin

 

 

Ziele und Leitlinien der UNESCO-Projekt-Schulen

 
„Fokus Frieden: Transformationen und aktuelle Herausforderungen für die UNESCO-Projektschulen"

 

 Eröffnung Dr. Böhmer  Streichquartett Ostendorfer-Gymnasium Podiumsdiskussion  Willy-Brandt-Gesamtschule     
 Willy-Brandt-Gesamtschule  ETA Hoffmann-Gymnasium  ETA-Hoffmann-Gymnasium  Realschule Rosenheim    
Realschule Rosenheim Präsentation Präsentation Präsentation    

 

Unter diesem Motto stand die Fachtagung der deutschen UNESCO-Projektschulen vom 18. bis 22. September an der Akademie für Lehrerfortbildung und Personalführung in Dillingen.

Durch eine Podiumsdiskussion, Abendgespräche der Religionen, Arbeitsgruppen und Exkursionen wurde versucht, zum großen Thema „Frieden" miteinander ins Gespräch zu kommen, seine vielfältigen Aspekte zu erschließen und für den Schulalltag umsetzbar zu machen. Behandelte Themengebiete der AGs waren: „Klimawandel als Gefahr für den Frieden?", „Architektur und Frieden", „(Neo-) Nazismus und Populismus", „Shoa unterrichten", „Pax Romana", „Kants Schrift 'Zum ewigen Frieden'", „Frieden lernen interaktiv und global", „Gewaltfrei Konflikte lösen" und „Flucht und Asyl".

Die bayerischen UNESCO-Projektschulen waren in vielerlei Hinsicht beteiligt. Zum einen gehörte die stellvertretende bayerische Landeskoordinatorin Michaela Kronwinkler – neben dem Bundeskoordinator Heinz-Jürgen Rickert, der pädagogischen Mitarbeiterin am bayerischen Kultusministerium Marion Brünsteiner, der Referentin am ISB Bianca Schmidt und vor allem der Lehrgangsleitung Evelin Mederle von der ALP – zum Kernteam der Planung. Zum anderen waren viele Schulkoordinatoren direkt und indirekt bereit, Teile der Planung und/oder Durchführung zu übernehmen.

Einige Kollegen und Kolleginnen organisierten Exkursionen, wie zum Beispiel Elke Dorn vom Bertha-von-Suttner-Gymnasium nach Ulm (Hochschule für Gestaltung und Dokumentationszentrum Oberer Kuhberg) oder Werner Kundmüller vom Christoph-Scheiner-Gymnasium Ingolstadt (Ingolstadt als Beispiel für eine Festungsstadt), gestalteten ein Programm an ihrer Schule, wie Ulrike Gölz von der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell, oder übernahmen einen Part als Referent in einer AG, wie Ingvar Thiem vom Sigmund-Schuckert-Gymnasium Nürnberg.

 

Das Ostendorfer-Gymnasium Neumarkt umrahmte die Auftaktaufveranstaltung feierlich mit Mozart, gespielt vom Streichquartett unter Leitung von Franz Rauch.

Bei der Netzwerknacht präsentierten sich mehrere bayerische Schulen und überzeugten durch engagierte und friedensbewegte Aufführungen:

 

  • Staatliche Realschule Rosenheim: Lied „Augen auf" (10. Klasse) und Trommlergruppe unter Leitung von Anette Dippold und Fritz Stimmer
  • Willy-Brandt-Gesamtschule München: Schattentheater „Schicksale von Flüchtlingen" unter Leitung von Kader Cimen
  • E. T. A. Hoffmann-Gymnasium Bamberg: Szenen aus „Der Weltuntergang" von Jura Soyfer unter der Leitung von Martin Stübinger 
  • Bertha-von-Suttner-Gymnasium Neu-Ulm: Stummfilm „Die Waffen nieder" mit Live-Musik-Begleitung und Texten aus dem Roman von Bertha von Suttner unter Mitwirkung von Elke Dorn, Veronika Frauendienst, Maria und Thomas Kleinhans


Schulen, die nicht nach Dillingen fahren konnten, schickten eine Friedensbotschaft im Film, der von Patrick Steiner (Montessori-Schule Aufkirchen) geschnitten und auch bei der Netzwerknacht gezeigt wurde:
Rudolf-Steiner-Schule-Gröbenzell (Uli Gölz), Montessori-Schule Aufkirchen (Patrick Steiner), Grundschule Würzburg Heuchelhof (Erika Lang), Willy-Brandt-Gesamtschule München (Julia Zilke), Regental-Gymnasium Nittenau (Bernd Preißer), Christoph-Scheiner-Gymnasium Ingolstadt (Werner Kundmüller)

Eine weitere Möglichkeit der Präsentation der bayerischen UNESCO-Projektschulen stellt die CD dar, die Oliver Neumann vom Hans-Sachs-Gymnasium Nürnberg gestaltete: Hier zeigt jede Schule anhand von wenigen Fotos und prägnanten Slogans, was sie wesentlich ausmacht. Diese Präsentation wurde bei der Eröffnung im Arkadenhof gezeigt und als CD dem Programmheft beigelegt.

 

Download Präsentation

 

Nicht zuletzt sorgten neun bayerische Schulkoordinationen für den reibungslosen Ablauf innerhalb der Arbeitsgemeinschaften, indem sie sich um die Referenten kümmerten, die Technik bedienten und die Exkursionen betreuten. Dies waren:


Heike Hauck (Theodor-Heuss-Gymnasium Nördlingen), Katrin Haemmerle (Gymnasium Lappersdorf), Christoph Leikam (Peter-Henlein-Realschule Nürnberg), Richard Popp (Berufliches Schulzentrum Kulmbach), Peter Werner (Ludmilla-Realschule Bogen), Julia Zilke (Willy-Brandt-Gesamtschule München), Werner Kundmüller (Christoph-Scheiner-Gymnasium Ingolstadt), Ralf Siegel (Bayerische Akademie für Außenwirtschaft München) und Stephanie Schielein-Barker (Bert-Brecht-Schule Nürnberg).

An dieser beeindruckenden Aufzählung kann man erkennen, dass die Fachtagung ein wahres Gemeinschaftsprojekt war, das nur unter Beteiligunge so vieler Personen gelingen konnte. Von Seiten der Teilnehmenden war für alle Teile der Tagung höchstes Lob zu hören: Nachdenklich und motiviert fuhren sie wieder an ihre Schulen in ganz Deutschland, um den Friedensgedanken weiterzutragen. Somit bleibt mir nur, allen Mitwirkenden meinen herzlichen Dank auszusprechen!

 

Michaela Kronwinkler
Stellvertretende Landeskoordinatorin der bayerischen UNESCO-Projektschulen

 

 
Feier zum zehnten Jahrestag der Aktion „Bäume für die Menschenrechte“ an der Rudolf Steiner-Schule Nürnberg

Am Mittwoch, den 26.07.2017 feierte die Schulgemeinschaft der Rudolf Steiner-Schule Nürnberg das zehnjährige Bestehen der Aktion „Bäume für Menschenrechte" in Nürnberg und den neunten Geburtstag unseres eigenen Ginkgo-Baumes auf dem Schulhof.
Für die Klassen 8-12 fand eine gemeinsame Veranstaltung im Festsaal statt, in deren Verlauf neben Beiträgen von Schülern und Kollegen, Herr Dr. Lienhard Barz, einer der Mitinitiatoren der Aktion „Bäume für Menschenrechte" der Stadt Nürnberg, zu den Schülern zur Geschichte und zur Situation der Menschrechte in Nürnberg sprach. Zum Abschluss der Veranstaltung wurde ein Film über Aeham Achmad gezeigt, der in Yarmouk, dem palästinensischen Flüchtlingslager in einem Stadtteil der zerbombten Stadt Damaskus, auf den Straßen Klavier gespielt hatte, um den Menschen Freude und Hoffnung zu schenken. Als er damit ins Visier der Djihadisten geriet, musste er fliehen und seine ganze Familie in Yarmouk zurücklassen. Über Umwegen landete er schließlich in einem Flüchtlingslager in Wiesbaden. Mittlerweile durften, dank Familienzusammenführung, auch seine Frau und die beiden Söhne nach Deutschland nachkommen.

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Gemeinsames UNESCO - Projekt der UNESCO - Partner - Schulen Ostendorfer- Gymnasium und GS Hasenheide

Das Ostendorfer - Gymnasium Neumarkt und die Grundschule Hasenheide sind UNESCO – Partner - Schulen. Der Vertrag sieht drei gemeinsame Unternehmungen im Geist der UNESCO pro Jahr vor.

Die 3. Veranstaltung fand dieses Jahr im Umweltbildungszentrum „Haus am Habsberg" statt. Das dort durchgeführte Projekt „Boden begreifen" unterstützte die Schüler darin, ein persönliches Veranwortungsbewusstsein gegenüber menschlichen Eingriffen in die Natur zu entwickeln. So wurde in mehreren Workshops nachhaltiges
Denken geschult.

 

1. Klimaretter Boden – Boden und Klima
2. Lebendiger Nährboden – Bodenbiologie und naturwissenschaftliches Arbeiten
3. Lebensgrundlage Boden – Nachhaltigkeit und Nahrung für die Welt

 

UNESCO-Projekt  UNESCO-Projekt  UNESCO-Projekt 

 

Die Schüler durften in der Erde wühlen, Würmer suchen, pH- Werte der Erde vom Acker, der Wiese und im Wald feststellen und vergleichen und die Bedeutung als CO2- Speicher erkennen.
Im Biogarten erforschten sie verschiedende Pflanzen mit allen Sinnen. Jedes Kind füllte einen Tetrapack mit Erde und pflanzte Salat und Kresse an.(„Mein kleines Stückchen Erde") . Beim Klima-Frühstück wurde Bio und fair-Trade Nahrung mit herkömmlicher Nahrung verglichen. Das Projekt wird von „Slow-Food Deutschland" und dem „Bundes-ministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung" unterstützt.

 
"Europa und Frieden" - UNESCO-Projekttag am Friedrich-Rückert-Gymnasium Ebern"

Europa und FriedenArtikel siehe hier:

 

http://www.np-coburg.de/region/hassberge/Wir-sind-Europa;art83430,5639980



 
Im Herzen sind wir Mensch – Der Toleranztag 2017 am OG

Wenn man anders als die Mehrheitsgesellschaft ist, wird das meist als Schwäche angesehen. Am diesjährigen Toleranztag am Ostendorfer-Gymnasium am 22. 6. 2017 war das Gegenteil der Fall – hier wurde das „Anderssein" zur Stärke. Mit unserem diesjährigen Motto „Im Herzen sind wir Mensch" betonen wir zudem, dass die Unterschiede, die zwischen uns bestehen, letztlich von keinerlei Bedeutung sind. Ein Tag der Begegnung, an dem jeder, so wie er ist, willkommen geheißen wird und gemeinsam gefeiert wird.
So vielfältig wie wir Menschen sind, so vielfältig war auch unser Workshop-Programm am Nachmittag. Es gab Kurse in Gebärdensprache, einen Workshop zur Fremdenfreundlichkeit des Vereins „Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V.". Außerdem konnte man eine Blindenhundestaffel sowie unser Blindencafé besuchen, am Rollstuhlbasketball teilnehmen oder die Kunstausstellung der Lebenshilfe Nürnberg besichtigen. Aktiv austoben konnte man sich zudem noch beim inklusiven Fußballspiel mit Mitarbeitern der Regens Wagner Stiftung oder im Altersanzug erfahren, wie schwer der Alltag im Alter ist. Mit dem Erlös aus dem ebenfalls am Nachmittag veranstalteten Spendenlauf unterstützen wir die „Aktion gegen den Hunger" und deren Brunnenprojekte in Äthiopien.

 

Gebärdendolmetschen  Keller Gang Band   Rollstuhlbasketball   Spendenlauf They dont care about us 
 Gebärdendolmetschen  Keller Gang Band  Rollstuhlbasketball  Spendenlauf  They dont care about us

 

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Das OG-Schulprojekt 2017: „Werde Weltfairänderer!“
 Zelte  
 Zelte im Schulgarten  

Eine ganze Woche waren die Weltfairänderer am OG zu Gast; vom 24. bis 29. April 2017 schlugen sie im Schulgarten ihre Zelte auf und ermunterten allesamt: „Werde Weltfairänderer!" Vor allem die Schüler sollten Lust auf die bunte Vielfalt der Welt und Mut zu einer fairen Globalisierung bekommen.

 

An den Vormittagen der Projektwoche wurde für alle Klassen der Jahrgangsstufen 5 mit 10 jeweils ein doppelstündiger Workshop angeboten. Ein speziell geschultes Studententeam der Katholischen Uni Eichstätt und der Uni Mainz sorgte für einen professionellen und zugleich jugendgemäßen Blick hinter die Kulissen des Weltgeschehens.

 

 

 

 Workshops Studententeam aus Eichstätt Weihrauch  
Workshops Studententeam Weihrauch  

Neben den Workshops am Vormittag gab es auch an den Nachmittagen zahlreiche Veranstaltungen. Als Kooperationspartner standen dabei externe Referenten zur Verfügung.

 

Unter ihnen als kleine Auswahl:
• Hany Akhrass, ein Bauingenieur aus Syrien, schilderte sehr ergreifend seine Flucht vor Krieg und Gewalt
• Christoph Wittmann, ehemaliger Ostendorfer-Schüler und nun Diözesanpriester in Eichstätt, steuerte mit Ministrantenreferentin Sarah Hairbucher einen pfiffigen Workshop zum Thema Weihrauch bei. Die Schüler   konnten dabei riechen, schmecken und fühlen, wie vielfältig und bezaubernd das kostbare Harz sein kann.
• Das Eine-Welt-Laden-Team Neumarkt, unter der genialen Führung von Frau Marina Malter, war gleich an mehreren Nachmittagen zu Gast. Dabei boten die ehrenamtlichen Mitarbeiter gleich mehrere interessante Workshops an; so z.B. einen „Fairen Stadtspaziergang" oder einen „Ökologischen Fußabdruck".

• Das Amt für Landschaftspflege vom Landratsamt Neumarkt stellte ebenfalls gleich mehrere Referenten zur Verfügung und schärfte die Aufmerksamkeit auf die regionalen Schätze der Natur: Am Haus am Habsberg wurde die Natur erkundet und neben dem oft unterschätzten Regenwurm auch der leckere einheimische Apfel entdeckt.
• Besonders viel Spaß hatten die Teilnehmer beim Trommelworkshop. Dabei überzeugten die „Musen" mit ihren Fähigkeiten und erlernten in Windeseile afrikanische Rhythmen.

 

Trommelworkshop  Kaffeezelt Schülersprecher   
 Trommelworkshop  Kaffeezelt  Schülersprecher  

 Die UNESCO-Gruppe organisierte zusammen mit dem Eine-Welt-Laden Neumarkt Marina Malter den Fairen Pausenverkauf, den auch der Eichstätter Bischof Gregor-Maria Hanke im Kaffeezelt besuchte.


Viel Eindruck haben auch die Schülersprecher hinterlassen: Mit bewegenden, wohlüberlegten Worten moderierten sie die Eröffnungs- und die Abschlussveranstaltung, zu der die gesamte Schulfamilie und geladene Gäste anwesend waren, und überzeugten dabei mit Freundlichkeit und Souveränität. 

 

Sicherlich kann eine Woche „Werde Weltfairänderer!" nicht Berge versetzen; sie kann jedoch einen Anstoß geben zu mehr Wachsamkeit im Umgang mit Konsum, Energie, Mensch und Natur und sie kann auch als Antwort auf die gegenwärtige soziale und politische Verunsicherung verstanden werden. In Zeiten verschiedener Re-Nationalisierungstendenzen, die Globalisierung nur mehr im Sinne von Eigeninteressen versteht, wollte das OG ein Zeichen setzen.

 

 Weltfairänderer
 Weltfairänderer

Zum Schluss noch ein paar Worte zur Organisation und Finanzierung:

Die Schulabteilung der Diözese Eichstätt fungierte als Haupt-Kooperationspartner. Sie übernahm den Löwenanteil der Gesamtkosten und stellte mit Thomas Bößl, dem Schülerreferenten der Diözese, den Hauptorganisator zur Verfügung. Tatkräftige Unterstützung fand das Projekt außerdem in Marina Malter, der Eine-Welt-Promotorin für die Oberpfalz. Sie begleitete das Gesamtprojekt und wirkte selber tatkräftig mit. Nicht zuletzt stemmte für das Ostendorfer-Gymnasium Helmut Enzenberger, Pastoralreferent und Schulseelsorger, die vielen organisatorischen Aufgaben, um tausend Schüler und Lehrer „in Gang zu setzen".
Nicht genannt werden können all die vielen Schüler, Lehrer und Eltern, die allesamt nötig waren, dass dieses große Projekt gelingen konnte. Vielen Dank allen dafür!

 
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