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Willkommen auf den Seiten der bayerischen UNESCO-Projektschulen
Die UNESCO-Projektschulen in Bayern

Annabelle Junker

Die bayerischen UNESCO-Projektschulen bilden ein Netzwerk von derzeit 31 Schulen und Bildungseinrichtungen, verteilt über ganz Bayern, und gehören zum weltweiten Netz der 8.600 Schulen in 180 Ländern. Unser oberstes Ziel ist es, uns für eine Kultur des Friedens einzusetzen.

Im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung orientieren sie sich an den Leitlinien der UNESCO: Menschenrechte, Verständigung zwischen den Kulturen, Schutz der Umwelt, Globales Lernen und Erhaltung des Welterbes. 

Unsere Schulen in Bayern zeigen Profil: Je nach Umfeld und Gegebenheiten vor Ort setzen wir schwerpunktmäßig eine oder mehrere dieser Leitlinien beispielgebend um. Es ist uns ein Anliegen, den SchülerInnen Wege aufzuzeigen, wie sie persönliche Mitverantwortung erkennen, annehmen und zunächst auf lokaler und regionaler Ebene, später auch im globalen Rahmen handelnd umsetzen können und somit ihren Beitrag leisten für eine lebenswerte Zukunft für alle in der Einen Welt.

 

Annabelle Junker, Landeskoordinatorin

 

 

Ziele und Leitlinien der UNESCO-Projekt-Schulen

 
Sport verbindet! BAA organisiert Fußballturnier. 400 Hotelbetriebswirte aus ganz Deutschland kickten in München für den guten Zweck

Am 11. Februar fand das diesjährige Hofa-Cup-Turnier in der SoccArena im Olympiazentrum in München statt. Der Hofa-Cup ist ein jährliches Hallenfußball-Turnier für künftige Führungskräfte in der Hotellerie und Gastronomie. Als Titelverteidiger hatte die BAA die Ehre, den diesjährigen Wettbewerb auszurichten.


Rund 400 angehende Hotelbetriebswirte/Innen (Spieler und Fans) von verschieden Hotelfachschulen reisten aus ganz Deutschland nach München. In spannenden und zum Teil hochdramatischen Spielen kämpften 17 Männer und sieben Frauenteams um den Meisterpokal. Das BAA-Team konnte zwar seinen Titel vom vergangenen Jahr nicht verteidigen, sondern musste sich mit dem vierten Platz zufrieden geben. Dennoch war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Das Vorbereitungsteam um den Lehrer Kurt Brauner organisierte in monatelangen Vorbereitungen eine zweitägige Veranstaltung, die Sport, Spaß und menschliche Begegnung miteinander verband. Als ups-Schule wollten wir nicht nur ein Turnier organisieren, sondern auch Raum für Dialog und Kommunikation schaffen. „Dieser Event war eine besondere Gelegenheit mit Hotelbetriebswirten/Innen von morgen aus ganz Deutschland ins Gespräch zu kommen", wie Schulleiter Jochen Frank betonte. Parallel zu Turnier bot die Jobmesse „KarriereKick" vielfältige Möglichkeiten der Information und des Austausches an. Zusätzlich wollten wir die Möglichkeit nutzten durch einen Kuchenverkauf unsere Patenschule in Togo zu unterstützen.

Sport verbindet!    Sport verbindet! Sport verbindet!   Sport verbindet!   Sport verbindet!
 
Holocaust-Gedenktag an der Angela-Fraundorfer-Realschule
 Holocaustgedenktag Holocaustgedenktag 

Am 27. Januar befreite die sowjetische Armee auf ihren Vormarsch nach Deutschland das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Bis zu diesem Tage wurden dort über 1,1 Millionen Menschen umgebracht, darunter eine Million Juden. Insgesamt fielen circa 6 Millionen Juden dem Holocaust zum Opfer.

 

Am 60. Jahrestag zur Befreiung des Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau im Jahr 2005 beschlossen die Vereinten Nationen einen Gedenktag, um an die Opfer und den Schrecken des Holocausts zu erinnern.
Die UNESCO-Gruppe der Angela-Fraundorfer-Realschule präsentierte in der Aula eine Ausstellung zum Thema:

„Sie sollen nicht vergessen sein"

 

Wer möchte, konnte seine Gedanken und Gefühle auf kleine Kärtchen schreiben und somit Teil der Ausstellung werden.
Im stillen Gedenken an die Opfer durften die Schüler gegen eine kleine Spende Kerzen aufstellen. Der Erlös geht an das Projekt „Tröstet mein Volk", das verarmte Überlebende des Holocausts finanziell unter die Arme greift.

 
Oh Champs-Élysées! - Die Rudolf Steiner-Schule Nürnberg im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft
   

Zum Anlass des 54. Jahrestages der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags im Januar 1963 zwischen den beiden ehemals verfeindeten Ländern trafen sich Franzosen und Nürnberger, um die gemeinsame Freundschaft zu feiern.


Und dann standen alle vorne an der Bühne. Bürgermeister Dr. Klemens Gsell, Umweltreferent Dr. Peter Pluschke, Sparkassenchef Dr. Matthias Everding, der gleichzeitig Honorarkonsul der Republik Frankreich ist, Nizzas Stadträtin Christiane Amiel und Schulleiter Dr. Klaus Seel.
Schulleiter Dr. Seel macht den Anfang. Begrüßt die Anwesenden, gesteht, dass er kein Französisch spricht. Das macht nichts, die Anwesenden Vertreter Frankreichs, unter ihnen auch Thomas Grenot, Conseiller Consulaire für Bayern und Baden-Württemberg, sprechen perfektes Deutsch. Christiane Amiel ist sogar Muttersprachlerin, eine gebürtige Saarländerin – und dennoch sitzt sie im Stadtrat von Nürnbergs Partnerstadt Nizza. Alleine das zeige schon, wie besonders die Beziehungen zwischen den beiden Ländern seien, sagt sie in ihrer Rede. Eine Deutsche mit einem politischen Mandat in Frankreich.


Der deutsch-französische Freundschaftsvertrag sei ein „Jahrhundertvertrag", der die Erbfeindschaft beendet habe, sagt Amiel und benennt die Schrittmacher dieser neuen deutsch-französischen Freundschaft: Bundeskanzler Konrad Adenauer und Präsident Charles de Gaulle als erstes deutsch-französisches „Paar" – mit der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags stellten sie die Weichen für die deutsch-französische Zusammenarbeit und besiegelten offiziell die Aussöhnung zwischen den beiden Ländern; Helmut Schmidt und Valéry Giscard d'Estaing, Helmut Kohl und François Mitterrand, die beiden engen Duz-Freunde, die am 22. September 1984 Hand in Hand über den Gräbern von Verdun standen. Ein Bild, das zum kollektiven Gedächtnis der deutsch-französischen Freundschaft gehört.

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STOLPERSTEINE zur Erinnerung an unsere Menschenrechte im Rahmen des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember am Gymnasium Lappersdorf

 

 Stolpersteine Stolpersteine2 

„Mit der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" haben die Vereinten Nationen eine Resolution verfasst, die als Absichtserklärung die darin enthaltenen Menschenrechte in möglichst allen Staaten durchsetzen und schützen will. Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren" – doch wie oft werden unsere Menschenrechte verletzt und mit Füßen getreten?


Aus diesem Grund haben unsere Achtklässler im Rahmen des Geschichtsunterrichts Stolpersteine erstellt, mit denen sie in Gruppenarbeit in unserem Schulhaus an die Menschenrechte erinnern wollen. Da Stolpersteine in Form von Pappkartons in der Schule dann doch eine Gefahr darstellen und zudem erheblich beim Putzen stören, hat sie unser Hausmeister just an der Decke angebracht, wo sie jetzt für jeden ersichtlich sind. (Ein herzliches Dankeschön an unseren findigen Hausmeister!)


Anja Pilhofer (für die Unesco-AG)

 

 

 
Nürnberg ist bunt! Deutsch-ukrainische Jugendbegegnung 2016
Wegzeichen  Wegzeichen  Wegzeichen  Wegzeichen 

In der Woche vom 6. bis 13. November 2016 trafen sich Schülerinnen und Schüler aus Charkiw sowie Lemberg mit Schülern der Rudolf Steiner-Schule Nürnberg und des Sigmund-Schuckert- Gymnasiums, beides anerkannte UNESCO-Projektschulen, um zum Thema „Nürnberg ist bunt" zu arbeiten.


Den Auftakt der Begegnung bot ein runder Tisch im Blauen Saal der Rudolf Steiner-Schule. Die SchülerInnen aus Lemberg bzw. Charkiw stellten ihre Heimatstadt in einem Vortrag anschaulich vor. Als Ehrengast erschien der ukrainische Generalkonsul Vadym Kostiuk.


Gemeinsam mit Schülern der zehnten Klasse unserer Schule nahmen unsere Gäste am Projekt „Nürnberg ist bunt" teil, um im Rahmen eines Workshops als Botschafter für Vielfalt ausgebildet zu werden. Zunächst galt es eigene Vorurteile in den Papierkorb zu werfen und damit abzulegen. Im Rollenspiel lernten die Schüler dann eigene Stereotypen zu überdenken und vorurteilsfreier auf andere zuzugehen.


Beim Podiumsgespräch mit Stadträtin Elke Leo, Lemia Yiyit vom Integrationsrat der Stadt Nürnberg, Ella Schindler und André Winkel vom Partnerschaftsverein Nürnberg-Charkiw stellten die Schüler interessiert Fragen zum Thema Integration und Willkommenskultur in Nürnberg.


Darüber hinaus lernten die Schüler Nürnberg als Stadt der Menschenrechte näher kennen, erfuhren, warum Menschen aus ihrer Heimat flüchten, wie sie in Deutschland aufgenommen werden und wie man in Nürnberg Integration umsetzt. Ihre Eindrücke verarbeiteten die Schüler in Zeichnungen, Reportagen, mit Hilfe von Fotos und sie führten Interviews durch. Am Ende der Projektwoche wurden dann die Ergebnisse vorgestellt.
Den Ausklang bot am Samstagabend ein gemeinsames Abschiedsessen in einem jüdischen Restaurant. Bei Falafel, Hummus und allerlei anderen Spezialitäten ließen die Schüler, Eltern und Organisatoren die Woche Revue passieren.


Die Schülerbegegnung wurde vom Partnerschaftsverein Charkiw-Nürnberg, von der Rudolf Steiner-Schule Nürnberg, dem Sigmund-Schuckert-Gymnasium und dem Nürnberger Haus in Charkiw veranstaltet. Kooperationspartner ist das Amt für internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg. Unser Dank gilt auch Frau Kastl-Salaris sowie Frau Parr-Suhr, die für ein künstlerisches Rahmenprogramm mit Zeichnen und Eurythmie sorgten.


Annika Hoffmann (L)

 
Schreib für Freiheit! Das OG beteiligt sich am Amnesty Briefmarathon
Kerzen  Menschenrechte  Menschenrechte1  Menschenrechte

Am 10.12.1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen verabschiedet. Artikel 1 lautet: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen."


Um daran zu erinnern, dass dieser Artikel auf dem Papier zwar für alle Menschen auf der Welt Gültigkeit hat, jedoch häufig nicht in deren Realität, veranstaltet Amnesty International unter dem Motto „Schreib für Freiheit" jährlich den sogenannten Amnesty Briefmarathon.


Bereits seit einigen Jahren beteiligt sich das OG als UNESCO-Projektschule daran. In diesem Jahr wurde ihm durch das P-Seminar Sozialkunde „Politische Bildung" von Christiane Busch sowie durch die Klasse 8wm mit ihrem Sozialkundelehrer Immanuel Kroiss ein besonderer Rahmen gegeben. Am 12.12.2016 versammelte sich die Schulgemeinschaft in der Aula und hörte von Menschen aus Kamerun, Malawi, Peru, Ägypten, der Türkei, Aserbaidschan und vielen anderen Ländern, deren Regierungen ihre Rechte als Menschen nicht achten. Begleitet von einer Darbietung der Theatergruppe sowie musikalisch umrahmt von der Schulband Free2Play verfassten die Schüler/innen anschließend Briefe an die jeweiligen Regierungen, schrieben Wünsche auf eine „Kerze der Hoffnung" und entzündeten Lichter zum Zeichen ihrer Solidarität. Ein eigens hierfür aufgestellter Briefkasten konnte auch in den folgenden Tagen noch mit Briefen bestückt werden.

 
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