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Willkommen auf den Seiten der bayerischen UNESCO-Projektschulen
Die UNESCO-Projektschulen in Bayern

Annabelle Junker

Die bayerischen UNESCO-Projektschulen bilden ein Netzwerk von derzeit 31 Schulen und Bildungseinrichtungen, verteilt über ganz Bayern, und gehören zum weltweiten Netz der 8.600 Schulen in 180 Ländern. Unser oberstes Ziel ist es, uns für eine Kultur des Friedens einzusetzen.

Im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung orientieren sie sich an den Leitlinien der UNESCO: Menschenrechte, Verständigung zwischen den Kulturen, Schutz der Umwelt, Globales Lernen und Erhaltung des Welterbes. 

Unsere Schulen in Bayern zeigen Profil: Je nach Umfeld und Gegebenheiten vor Ort setzen wir schwerpunktmäßig eine oder mehrere dieser Leitlinien beispielgebend um. Es ist uns ein Anliegen, den SchülerInnen Wege aufzuzeigen, wie sie persönliche Mitverantwortung erkennen, annehmen und zunächst auf lokaler und regionaler Ebene, später auch im globalen Rahmen handelnd umsetzen können und somit ihren Beitrag leisten für eine lebenswerte Zukunft für alle in der Einen Welt.

 

Annabelle Junker, Landeskoordinatorin

 

 

Ziele und Leitlinien der UNESCO-Projekt-Schulen

 
Die UNESCO-Taube:

Nachdem „unsere Friedenstaube" schon einige Zeit in Aufkirchen verbracht hatte - sie war im Mai 2017 bei uns gelandet - flog sie im Dezember mit unserem Trommellehrer Samuel nach Ghana und machte Stopp an der Quaye Nungua School in Teshie, unserer Partnerschule. Mr. Atu , der Schulleiter, Miss Agnes, unsere Partnerlehrerin und die Schüler und Schülerinnen hielten sie begeistert in ihren Händen.

Inzwischen ist sie wieder wohlbehalten in Aufkirchen gelandet.

Welche Bedeutung hat sie für uns?

Zum 60. Jahrestag der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 2008 hat der Landshuter Künstler Richard Hillinger 30 goldfarbene Tauben in Lebensgröße geschaffen.
Jede Taube steht für einen der 30 Artikel der Allgemeinen Erklärung Menschenrechte der Vereinten Nationen.
Alle diese 30 Tauben halten im Schnabel einen Ölzweig als Friedenszeichen und fliegen mit ihrer Friedensbotschaft um die ganze Welt: zum Papst, gemeinnützigen Institutionen, Schulen und Vereinen. Die Empfänger dieser Taube werden so ermutigt, sich in ganz besonderer Weise für die Einhaltung der Menschenrechte und für das Völker-und Kulturenverständnis weltweit einzusetzen.
„Unsere Taube" soll im Rahmen des Blue-Danube-River-Projects vor allem entlang der Donau bzw. im süddeutschen Raum weiterfliegen. Die Taube wanderte bislang von Dillingen a. d. Donau nach Bogen in Niederbayern und von dort über Ingolstadt nach Aufkirchen. Dort fliegt sie von Klassenzimmer zu Klassenzimmer....

UNESCO-Taube  UNESCO-Taube  UNESCO-Taube 
 
17. Jugenforum 2018

Das 17. UNESCO-Jugendforum 2018 fand vom Mittwoch, den 21.02 bis zum Freitag, den 23.02.2018 an der Jugendherberge an der Nürnberger Burg statt. Schüler*innen fast aller 33 bayerischen UNESCO-Projektschulen bearbeiteten dort drei Tage lang in Workshops die verschiedene Themen aus den Agenda 2030 Zielen der Vereinten Nationen.


Organisiert wurde das Jugendforum in diesem Jahr von der UNESCO-Schulkoordination der Bertolt-Brecht-Schule in Zusammenarbeit mit der Schulkoordination des Hans-Sachs-Gymnasiums und natürlich mit Unterstützung zahlreicher weiterer Kolleg*innen.
Das Jugendforum begann mit der Eröffnungsveranstaltung im Talk-Show-Format im Eppeleinsaal.
Zwei Schüler des P-Seminars „UNESCO" der Bertolt-Brecht-Schule Nürnberg führten ein Interview mit dem Nürnberger Schul-Bürgermeister Herr Dr. Gsell, dem Schulleiter der Bertolt-Brecht-Schule Nürnberg Herr Dr. Schmidt, dem Schulleiter des Hans-Sachs-Gymnasiums Herr Büttner und der Landeskoordinatorin Frau Junker.

Eröffnung - Noah Wild/Stadt Nürnberg  WS-Architektur-AnnabelleJunker/Stadt Nürnberg WS-Musik-NoahWild/Stadt Nürnberg   WS-Radio-NoahWild/Stadt Nürnberg
 Eröffnung  WS Architektur  WS Musik  WS Burgradio

 

Dabei stellten sie dem Schul-Bürgermeister Fragen über die Verbesserung der Verkehrsmittelnutzung, über das Trinkwasser der Stadt und über die Bekämpfung und den Umgang von Ungleichheiten. Im Interview mit den beiden Schulleitern ging es um UNESCO-Projekte und um die Berücksichtigung der Agenda 2030 in der Schule. Dabei wurde speziell auf Nachhaltigkeit, Energiesparen und ökologische Aspekte eingegangen. Außerdem wurde Digitalisierung in der Schule und über Partnerschaften mit anderen Schulen aus anderen Ländern angesprochen.

Mit der UNESCO-Landeskoordinatorin Frau Junker wurde über Vielfalt und Umweltschutz und welchen Beitrag Einzelne leisten können gesprochen.
Der erste Abend wurde gekrönt von einem Konzert an der Rudolf-Steiner-Schule Nürnberg, auch eine der fünf Nürnberger UNESCO-Projektschulen
Ausschnitte aus der intensiven Arbeit in zwölf verschiedenen Workshops sind im Folgenden zusammengefasst:
„Upcycling" hieß der Workshop, der von Schülerinnen des P-Seminars „UNESCO" der BBS geleitet wurde. Die Schüler haben einen Kicker, Geldbeutel und andere Gegenstände aus Müll wie Papprollen oder Verpackungen gebastelt.

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Gegenbesuch aus Odorheiu-Austauschschülerinnen in Gröbenzell

Im Rahmen des Deutsch-Rumänischen Schüleraustausches, kamen im Januar 11 rumänische Austauschülerinnen für 10 Tage nach München.

Wir beschäftigten mit dem Thema Ausgrenzung, unter anderem mit Ausflügen wie z.B. nach Murnau ins Schloßmuseum wo wir uns mit dem Schriftsteller Ödön von Horváth befassten, der in der Zeit des Dritten Reiches lebte und kritische Literatur über den Nationalsozialismus schrieb.

NS-Dokumentationszentrum  Spiele in Possenhofen  Gruppenfoto Murnau 
NS-Dokumentationszentrum  Spiele in Possenhofen  Gruppenfoto Murnau


Wir besuchten auch das NS- Dokumentationszentrum in München. Wie es dort war, beschreibt wundervoll Greta Jantschek stellvertretend für uns alle so:

Im NS-Dokumentationszentrum wurden wir freundlich begrüßt, der Eintritt und die Führung waren kostenlos. Im Museum gab es Bilder und kleine Videos, jedoch keine Gegenstände aus dieser Zeit. Eine Frau hat uns durch das Museum geführt und zu einigen Bildern viel erklärt, mir war davon Vieles neu. Am interessantesten und auch erschreckendsten fand ich das Foto von einem Mann, einem Juden, der um den Hals ein Schild mit der Aufschrift: „ich werde mich nie wieder bei der Polizei beschweren" trug. Er lief zwischen bewaffneten Männern und Menschen die Straße runter, seine Hose hatte man ihm abgeschnitten und seine Schuhe abgenommen. Der Grund für die Strafe war, dass er als Anwalt einen Juden verteidigen wollte und natürlich weil er selber auch Jude war. Nachdem er die Straße hinuntergegangen war, wurde er auch noch verprügelt. An diesem Foto finde ich so erschreckend, dass ihn so viele Menschen gesehen haben, während er gedemütigt wurde und niemand etwas dagegen unternommen hat. Insgesamt fand ich den Museumbesuch sehr informativ und ich habe viel dazu gelernt über diese Zeit.

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WOW – Day am 6. Oktober 2017, Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell

Bevor sich unsere Schüler der 8. – 12. Klasse dieses Jahr in die Arbeit für den WOW – Day stürzten, stimmten sie davor mehrheitlich dafür, dass ein Hilfsprojekt in Ghana den Erlös ihrer Mühen bekommen sollte. Insgesamt beliefen sich die Einnahmen dieses Jahr auf 4.435 .- Euro und waren somit für uns überdurchschnittlich hoch!!! An dieser Stelle im Namen der Freunde der Erziehungskunst (Initiator) ein riesen DANKESCHÖN an alle Schüler!!!
Hier nun ein Einblick in das geförderte Projekt:

    waldorf


Ghana: Cosmos-Centre für Kinder mit Behinderung

Das Cosmos-Centre ist eine heilpädagogische Einrichtung in Dormaa Ahenkro, die rund sieben Kindern mit Behinderung ein sicheres Zuhause schenkt. Neben regelmäßigen Mahlzeiten erhalten die Kinder nicht nur Unterricht nach ihren Bedürfnissen, sondern erleben auch Wertschätzung und lernen Vertrauen in sich selbst zu entwickeln.

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Welterbe als Thema für Jugendliche? Hoher Besuch aus Thailand in Bamberg

Hohen Besuch aus Thailand durfte das E.T.A. Hoffmann-Gymnasium Bamberg empfangen, hielt sich doch eine Delegation aus der nordthailändischen Stadt Chiang Mai in Bamberg auf, die auch die einzige UNESCO-Projektschule Bambergs besuchte. Die Besucher aus der Stadt, die wegen ihrer Denkmale, Fundstätten und der Kulturlandschaft auf der vorläufigen Liste des UNESCO-Weltkulturerbes steht, wollten während ihres Besuchs die Herausforderungen mit dem Umgang und die Chancen des Welterbetitels kennen lernen und Kontakte knüpfen. Ein wichtiger Aspekt war dabei, wie der Welterbe-Gedanke an junge Menschen weitergegeben werden kann, weswegen sie auch unserer UNESCO-Projektschule einen Besuch abstatteten. Gerne informierten Herr Knebel und Herr Stübinger die Gäste über die vielfältigen UNESCO-Aktivitäten, die bei uns stattfinden, gemeinsam wurde auch erörtert, wie das für Jugendliche etwas sperrige Thema „Welterbe“ motivierend gestaltet werden könne. Am Ende war man sich einig, dass Welterbe erlebbar gemacht werden muss – durch Aktivität der Schüler/innen, durch Projekte und nicht zuletzt durch das persönliche Engagement der Lehrkräfte. Herzlicher Dank auf beiden Seiten für einen fruchtbaren Vormittag.

Auf dem Gruppenbild zu sehen (v.l.n.r.): Pakorn Arjpothi Engelhardt, Schüler; Asst. Prof. Komson Teeraparbwong, Architekt, Chiang Mai University; Assoc. Prof. Dr. Woralun Boonyasurat, Dekanin der Fakultät der Bildenden Künste, Chiang Mai University; Suwaree Wongkongkaew, Direktorin, Chiang Mai Arts and Cultural Centre; Richard Engelhardt, UNESCO-Berater für Kultur in Asien und im Pazifik a.D.; Graham Jefcoate, ehemaliger Direktor der Staatsbibliothek zu Berlin; OStD Markus Knebel, Schulleiter E.T.A. Hoffmann-Gymnasium; StD Martin Stübinger, UNESCO-Beauftragter E.T.A. Hoffmann-Gymnasium; Ajirapa Pradit, Chiang Mai University; Selina Feder, Zentrum Welterbe Bamberg;
 
„Buntstifte" in Äthiopien - Aktion der Montessori-Schule Freising

Im Januar hatten wir Frau Pernthaner zu uns in die Schule eingeladen, um ihre NGO „Buntstifte" in Äthiopien vorzustellen. Anlässlich ihres Besuchs konnten wir ihr den durch Spendenlauf und Verkauf am Weihnachtsmarkt eingenommenen Geldbetrag sowie einige gesammelte Schulmaterialien übergeben.

Aktion "Buntstifte" in Äthiopien   Aktion "Buntstifte" in Äthiopien
 
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