logo_en

Anmeldung



Willkommen auf den Seiten der bayerischen UNESCO-Projektschulen
Die UNESCO-Projektschulen in Bayern

Annabelle Junker

Die bayerischen UNESCO-Projektschulen bilden ein Netzwerk von derzeit 31 Schulen und Bildungseinrichtungen, verteilt über ganz Bayern, und gehören zum weltweiten Netz der 8.600 Schulen in 180 Ländern. Unser oberstes Ziel ist es, uns für eine Kultur des Friedens einzusetzen.

Im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung orientieren sie sich an den Leitlinien der UNESCO: Menschenrechte, Verständigung zwischen den Kulturen, Schutz der Umwelt, Globales Lernen und Erhaltung des Welterbes. 

Unsere Schulen in Bayern zeigen Profil: Je nach Umfeld und Gegebenheiten vor Ort setzen wir schwerpunktmäßig eine oder mehrere dieser Leitlinien beispielgebend um. Es ist uns ein Anliegen, den SchülerInnen Wege aufzuzeigen, wie sie persönliche Mitverantwortung erkennen, annehmen und zunächst auf lokaler und regionaler Ebene, später auch im globalen Rahmen handelnd umsetzen können und somit ihren Beitrag leisten für eine lebenswerte Zukunft für alle in der Einen Welt.

 

Annabelle Junker, Landeskoordinatorin

 

 

Ziele und Leitlinien der UNESCO-Projekt-Schulen

 
Das SchülerInnenparlament an der Städt. Willy-Brandt-Gesamtschule

SchülerInnenparlamentVerantwortung und Beteiligung der Schülerinnen und Schüler, Diskussion und Mitspracherecht werden an der Willy-Brandt-Gesamtschule seit neuestem noch größer geschrieben: Seit Beginn des Jahres gibt es ein SchülerInnenparlament, das monatlich tagt und Raum für Diskussionen zu verschiedenen Themen bietet. Mitglieder des Parlaments sind die KlassensprecherInnen und SchülersprecherInnen. Aufgaben wie Moderation und das Protokollieren der Sitzungen werden von den SchülerInnen selbst übernommen ebenso wie die Einladung von Experten zu verschiedenen Themen.


Bisher lag den Schülerinnen und Schülern besonders das Thema "Essen" und "Mensa" am Herzen. Auch andere Inhalte wurden schon angesprochen und werden demnächst auf der Agenda stehen, zum Beispiel die Pausenregelung, die Sauberkeit im Schulgebäude, das Angebot der AGs, die Gestaltung der Lernateliers und Verbesserungsvorschläge hinsichtlich der Einrichtung. In Form von Informationen und Anträgen wird der Schulleitung über die behandelten Themen berichtet.


Die Schulleitung steht damit in regelmäßigem Austausch mit der SMV und kann auf deren Vorschläge, Anregungen und Wünsche entsprechend reagieren. Die SMV, insbesondere die SchülersprecherInnen, erfahren, dass manche Sachverhalte tiefschichtiger sind, man sich an Gesetze und Ordnungen halten muss und sich meist auf einen für alle tragbaren Kompromiss einigen muss - gelebte Demokatie wie bei den "Großen"!

 
Was ist eine UNESCO-Projektschule?
Was ist eine UNESCO-Projektschule?  Was ist eine UNESCO-Projektschule? 

Q11 Schüler stellten unseren Fünftklässlern die Ziele der UNESCO vor

 

Im Rahmen eines Vortrags von Schülern der Q11 haben unsere Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen heute erfahren, was es überhaupt bedeutet, dass das Maristen-Gymnasium Furth UNESCO-Projektschule ist und sie haben die UNESCO und ihre Ziele kennengelernt. Die Schüler der Q11 haben sich große Mühe gegeben, ihren jüngeren Mitschülern anhand von altersgemäßen Präsentationen zu erklären, wofür das MGF als UNESCO-Schule steht und haben das Säulendiagramm der UNESCO vorgestellt. Besonders eingegangen sind sie dabei auf die Themen nachhaltige Entwicklung, soziale Verantwortung und digitale Erziehung. So erfuhren unsere Fünftklässler von der zunehmenden Bedrohung des Regenwaldes, diskutierten über Armut in Deutschland und lernten, wie sie sich sicher in den sozialen Medien bewegen. Nach den informativen und optisch sehr ansprechenden Vorträgen der Schüler der Q11 folgte eine Fragerunde, in der die "kleinen" Schüler die "großen" mit Fragen löcherten, z.B. wie es überhaupt zählbar sei, dass pro Tag 100 Tierarten aussterben, ob man für die Landshuter Tafel auch mal einen Kuchen backen könne und wie eine Schule zur UNESCO-Projektschule wird. Allen Teilnehmern hat die Veranstaltung großen Spaß gemacht - die Q11 Schüler waren zu Recht stolz auf ihre Arbeit und freuten sich, so ein tolles Feedback zu bekommen und die Fünftklässler fanden es klasse, auch einmal von Schülern "unterrichtet" zu werden. Insgesamt wurde deutlich, wie sehr das Thema UNESCO die Schüler interessiert und wir freuen uns auf weitere UNESCO-Aktionen. Danke an alle Beteiligten für ihre Vorbereitung und ihr Interesse!

 

Ursula Schwoerer
UNESCO-Schulkoordinatorin

 
Sport verbindet! BAA organisiert Fußballturnier. 400 Hotelbetriebswirte aus ganz Deutschland kickten in München für den guten Zweck

Am 11. Februar fand das diesjährige Hofa-Cup-Turnier in der SoccArena im Olympiazentrum in München statt. Der Hofa-Cup ist ein jährliches Hallenfußball-Turnier für künftige Führungskräfte in der Hotellerie und Gastronomie. Als Titelverteidiger hatte die BAA die Ehre, den diesjährigen Wettbewerb auszurichten.


Rund 400 angehende Hotelbetriebswirte/Innen (Spieler und Fans) von verschieden Hotelfachschulen reisten aus ganz Deutschland nach München. In spannenden und zum Teil hochdramatischen Spielen kämpften 17 Männer und sieben Frauenteams um den Meisterpokal. Das BAA-Team konnte zwar seinen Titel vom vergangenen Jahr nicht verteidigen, sondern musste sich mit dem vierten Platz zufrieden geben. Dennoch war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Das Vorbereitungsteam um den Lehrer Kurt Brauner organisierte in monatelangen Vorbereitungen eine zweitägige Veranstaltung, die Sport, Spaß und menschliche Begegnung miteinander verband. Als ups-Schule wollten wir nicht nur ein Turnier organisieren, sondern auch Raum für Dialog und Kommunikation schaffen. „Dieser Event war eine besondere Gelegenheit mit Hotelbetriebswirten/Innen von morgen aus ganz Deutschland ins Gespräch zu kommen", wie Schulleiter Jochen Frank betonte. Parallel zu Turnier bot die Jobmesse „KarriereKick" vielfältige Möglichkeiten der Information und des Austausches an. Zusätzlich wollten wir die Möglichkeit nutzten durch einen Kuchenverkauf unsere Patenschule in Togo zu unterstützen.

Sport verbindet!    Sport verbindet! Sport verbindet!   Sport verbindet!   Sport verbindet!
 
Holocaust-Gedenktag an der Angela-Fraundorfer-Realschule
 Holocaustgedenktag Holocaustgedenktag 

Am 27. Januar befreite die sowjetische Armee auf ihren Vormarsch nach Deutschland das Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau. Bis zu diesem Tage wurden dort über 1,1 Millionen Menschen umgebracht, darunter eine Million Juden. Insgesamt fielen circa 6 Millionen Juden dem Holocaust zum Opfer.

 

Am 60. Jahrestag zur Befreiung des Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau im Jahr 2005 beschlossen die Vereinten Nationen einen Gedenktag, um an die Opfer und den Schrecken des Holocausts zu erinnern.
Die UNESCO-Gruppe der Angela-Fraundorfer-Realschule präsentierte in der Aula eine Ausstellung zum Thema:

„Sie sollen nicht vergessen sein"

 

Wer möchte, konnte seine Gedanken und Gefühle auf kleine Kärtchen schreiben und somit Teil der Ausstellung werden.
Im stillen Gedenken an die Opfer durften die Schüler gegen eine kleine Spende Kerzen aufstellen. Der Erlös geht an das Projekt „Tröstet mein Volk", das verarmte Überlebende des Holocausts finanziell unter die Arme greift.

 
Oh Champs-Élysées! - Die Rudolf Steiner-Schule Nürnberg im Zeichen der deutsch-französischen Freundschaft
   

Zum Anlass des 54. Jahrestages der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags im Januar 1963 zwischen den beiden ehemals verfeindeten Ländern trafen sich Franzosen und Nürnberger, um die gemeinsame Freundschaft zu feiern.


Und dann standen alle vorne an der Bühne. Bürgermeister Dr. Klemens Gsell, Umweltreferent Dr. Peter Pluschke, Sparkassenchef Dr. Matthias Everding, der gleichzeitig Honorarkonsul der Republik Frankreich ist, Nizzas Stadträtin Christiane Amiel und Schulleiter Dr. Klaus Seel.
Schulleiter Dr. Seel macht den Anfang. Begrüßt die Anwesenden, gesteht, dass er kein Französisch spricht. Das macht nichts, die Anwesenden Vertreter Frankreichs, unter ihnen auch Thomas Grenot, Conseiller Consulaire für Bayern und Baden-Württemberg, sprechen perfektes Deutsch. Christiane Amiel ist sogar Muttersprachlerin, eine gebürtige Saarländerin – und dennoch sitzt sie im Stadtrat von Nürnbergs Partnerstadt Nizza. Alleine das zeige schon, wie besonders die Beziehungen zwischen den beiden Ländern seien, sagt sie in ihrer Rede. Eine Deutsche mit einem politischen Mandat in Frankreich.


Der deutsch-französische Freundschaftsvertrag sei ein „Jahrhundertvertrag", der die Erbfeindschaft beendet habe, sagt Amiel und benennt die Schrittmacher dieser neuen deutsch-französischen Freundschaft: Bundeskanzler Konrad Adenauer und Präsident Charles de Gaulle als erstes deutsch-französisches „Paar" – mit der Unterzeichnung des Elysée-Vertrags stellten sie die Weichen für die deutsch-französische Zusammenarbeit und besiegelten offiziell die Aussöhnung zwischen den beiden Ländern; Helmut Schmidt und Valéry Giscard d'Estaing, Helmut Kohl und François Mitterrand, die beiden engen Duz-Freunde, die am 22. September 1984 Hand in Hand über den Gräbern von Verdun standen. Ein Bild, das zum kollektiven Gedächtnis der deutsch-französischen Freundschaft gehört.

Weiterlesen...
 
STOLPERSTEINE zur Erinnerung an unsere Menschenrechte im Rahmen des Tages der Menschenrechte am 10. Dezember am Gymnasium Lappersdorf

 

 Stolpersteine Stolpersteine2 

„Mit der „Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte" haben die Vereinten Nationen eine Resolution verfasst, die als Absichtserklärung die darin enthaltenen Menschenrechte in möglichst allen Staaten durchsetzen und schützen will. Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren" – doch wie oft werden unsere Menschenrechte verletzt und mit Füßen getreten?


Aus diesem Grund haben unsere Achtklässler im Rahmen des Geschichtsunterrichts Stolpersteine erstellt, mit denen sie in Gruppenarbeit in unserem Schulhaus an die Menschenrechte erinnern wollen. Da Stolpersteine in Form von Pappkartons in der Schule dann doch eine Gefahr darstellen und zudem erheblich beim Putzen stören, hat sie unser Hausmeister just an der Decke angebracht, wo sie jetzt für jeden ersichtlich sind. (Ein herzliches Dankeschön an unseren findigen Hausmeister!)


Anja Pilhofer (für die Unesco-AG)

 

 

 
<< Start < Zurück 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 Weiter > Ende >>

Seite 1 von 28