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Willkommen auf den Seiten der bayerischen UNESCO-Projektschulen
Die UNESCO-Projektschulen in Bayern

Annabelle Junker

Die bayerischen UNESCO-Projektschulen bilden ein Netzwerk von derzeit 31 Schulen und Bildungseinrichtungen, verteilt über ganz Bayern, und gehören zum weltweiten Netz der 8.600 Schulen in 180 Ländern. Unser oberstes Ziel ist es, uns für eine Kultur des Friedens einzusetzen.

Im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung orientieren sie sich an den Leitlinien der UNESCO: Menschenrechte, Verständigung zwischen den Kulturen, Schutz der Umwelt, Globales Lernen und Erhaltung des Welterbes. 

Unsere Schulen in Bayern zeigen Profil: Je nach Umfeld und Gegebenheiten vor Ort setzen wir schwerpunktmäßig eine oder mehrere dieser Leitlinien beispielgebend um. Es ist uns ein Anliegen, den SchülerInnen Wege aufzuzeigen, wie sie persönliche Mitverantwortung erkennen, annehmen und zunächst auf lokaler und regionaler Ebene, später auch im globalen Rahmen handelnd umsetzen können und somit ihren Beitrag leisten für eine lebenswerte Zukunft für alle in der Einen Welt.

 

Annabelle Junker, Landeskoordinatorin

 

 

Ziele und Leitlinien der UNESCO-Projekt-Schulen

 
"Frankfurter Erklärung der deutschen UNESCO-Projektschulen vom 26.02.2016

Die UNESCO-Projektschulen in Deutschland verurteilen die in den letzten Monaten zunehmenden Gewalttaten gegen Flüchtlinge als Verstöße gegen die Menschenrechte und gegen die grundlegenden Werte unserer Demokratie, denen wir als UNESCO-Projektschulen in besonderem Maße verpflichtet sind.

In der derzeitigen aufgeheizten gesellschaftlichen Debatte appellieren wir an alle Beteiligten, zu einem umfassenden toleranten, respektvollen und konstruktiven Dialog zurückzukehren."

 
Von Holzhütten, Hängematten und Lehmhäusern

Die Klasse 7a der Rudolf Steiner-Schule Nürnberg im Wildniscamp am Falkenstein

 

Wer wollte nicht schon einmal in einer Hängematte übernachten oder wissen wie es sich aunfühlt mitten im Urwald zu leben? Die Schüler der Klasse 7a durften dies jedenfalls auf ihrer Klassenfahrt in das Wildniscamp am Falkenstein mitten im Bayerischen Wald ausprobieren. Sie wohnten eine Woche lang in Hütten aus Chile, Benin, Venezuela, Vietnam und Brasilien, um der Frage nachzugehen, wie die Menschen in diesen Ländern leben. Sie erlebten, wie es ist, ohne fließend Wasser und Strom auszukommen, um danach bewusster mit unseren Ressourcen umzugehen. Im Wildniscamp hat Nachhaltigkeit Priorität, sodass die gemeinschaftlichen Duschen zentral gelegen sind und mit Hilfe von Solarenergie betrieben werden. Auf dem Speiseplan stehen biologische aber auch regionale, meist vegetarische Gerichte.


Ein weiteres Thema der Klassenfahrt war der Bayerische Wald mit seiner reichen Artenvielfalt. Die Schüler erkundeten den Nationalpark und erlebten die Artenvielfalt auf ihrem Weg zum Gipfel des Falkensteins. Für den anstrengenden Weg wurden die Schüler mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt.


Am Ende der Woche trugen die Schüler ihre Erfahrungen zusammen, um ein Referat über ihr Land und über ihren Aufenthalt in den Länderhütten zu halten. Für alle war diese Woche ein spannende Erfahrung, die viele Einblicke und eine authentische Begegnung mit fremden Kulturen ermöglichte.

 

Wildniscamp Wildniscamp Wildniscamp Wildniscamp 
 
Schau hin – bring dich ein!

Die Referenten mit Schulleiterin Petra Weindl und Lehrkräften des RTG30 Jahre Tschernobyl: das Regental-Gymnasium veranstaltete einen UNESCO-Projekttag zum Thema Umwelterziehung

 

Hinschauen, sich einbringen, sich engagieren – das sind Tugenden, die im alltäglichen Leben leider oftmals vernachlässigt werden. Gerade wenn es um die Umwelt geht, muss sich das auch so mancher Erwachsene eingestehen. Dass Umwelterziehung und Motivation zum aktiven Umweltschutz nicht immer anstrengend sein müssen, bewiesen vergangene Woche die Schülerinnen und Schüler des Regental-Gymnasiums im Rahmen eines UNESCO-Projekttages, der anlässlich des 30. Jahrestages der Tschernobyl-Katastrophe veranstaltet wurde. Unter der Leitung von Oberstudienrat Bernd Preißer beschäftigten sich die Gymnasiasten bereits im Vorfeld mit den Themen Umwelterziehung und Umweltschutz und vertieften ihre Kenntnisse an einem Projektvormittag.


Station des Abfall-Parcours in der Regental-HalleDas Angebot an Projekten und Tätigkeiten war breit gefächert und entsprechend der Klassenstufen führten die Schülerinnen und Schüler verschiedenste Aktivitäten durch. In der Unterstufe wurde spielerisch an die Werteerziehung herangeführt. So durchliefen die 5. Klassen beispielsweise einen Müll-Parcours, der die Schüler zunächst theoretisch über Müllverwertung und Recycling informierte und bei dem danach dazu passende Bewegungs- und Denkaufgaben gestellt wurden. In einer von der 8. Jahrgangsstufe ansprechend gestalteten Ausstellung über Plastikmüll erfuhren die Schülerinnen der Unterstufe, wie viel schwer abbaubarer Müll sich in Gewässern und Wäldern ansammelt und welche Probleme das für Flora und Fauna mit sich bringt. Dazu wurden im Vorfeld eigene Videos gedreht und Alternativen zu Plastikgegenständen vorgestellt. Die Klasse 7c beteiligte sich an der Aktion „Saubere Landschaft" und sammelte Abfälle auf dem Schulgelände und darüber hinaus, ihre beiden Parallelklassen setzten sich bei einer konsumkritischen Stadtführung durch Regensburg mit dem Thema Müll in unserer Konsumgesellschaft auseinander.
Die achten und neunten Klassen besuchten das Kino in Nittenau. Gezeigt wurde der Dokumentarfilm „10 Milliarden – wie werden wir alle satt?", in dem das Problem der großen Nachfrage an Lebensmitteln weltweit thematisiert wird. Vorbildlich nahmen sich die Schüler von Zuhause wiederverwertbare Behälter für Popcorn mit, um zu zeigen, dass sogar ein Kinobesuch umweltfreundlich gestaltet werden kann. Erweitert wurde die Thematik um das Sachfeld „Neue Energien", im Rahmen dessen den Schülern Führungen durch eine Photovoltaik-Anlage und eine Hackschnitzel-Heizung geboten wurden.

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11. Internationaler UNESCO – Projekttag: Verschiedene Projekte an der Ludmilla-Realschule

ProjekttagAm 26. April 1986 ereignete sich in Tschernobyl in der Ukraine eine Nuklearkatastrophe, an deren Folgen die Menschen in Europa auch 30 Jahre danach immer noch leiden und weiterhin leiden werden. Dieses denkwürdige Datum nahm die UNESCO zum Anlass, einen internationalen Projekttag für alle UNESCO-Projektschulen einzuführen, welcher seit 1996 im Rhythmus von zwei Jahren am 26. April abgehalten wird.


Alle Jahrgangsstufen der Ludmilla-Realschule beteiligten sich an diesem Projekttag und organisierten mit ihren Klassenleitern unterschiedliche Veranstaltungen, bei denen sich die Schüler mit Themen der UNESCO-Leitlinien beschäftigten wie Menschenrechte, Demokratie, Weltkultur- und Weltnaturerbe, interkulturelles Lernen und Zusammenleben in Vielfalt.


Neben dem Besuch des Weltkulturerbes Regensburg mit Stadtführung erkundeten Schulklassen den Bogenberg mit dem Kreismuseum und die frei fließende Donau. Schüler der sechsten, siebten und neunten Jahrgangsstufen fuhren in das Kino nach Straubing, das eine unter der Regie von Hans Steinbichler inszenierte Literaturverfilmung von „Das Tagebuch der Anne Frank" zeigte. Im Vorfeld wurde im Unterricht die Thematik der Judenverfolgung im Dritten Reich und die Geschichte von Anne Frank vorbereitet. Diese starb Anfang März 1945 in einem Konzentrationslager. Die Lebensgeschichte von Anne Frank erinnert an unsere Geschichte und fördert die Auseinandersetzung mit dem Antisemitismus, Rassismus und der Diskriminierung; sie betont zudem die Bedeutung von Freiheit, Gleichberechtigung und Demokratie.


Die Klasse 9c führte das Planspiel „Next Level Europe" durch. Nachdem sich diese Klasse während ihrer Projektpräsentation mit dem Thema „Europas Verantwortung gegenüber Syrien und dem Irak hinsichtlich der Flüchtlingswelle" befasst hatte, tauchte sie in einem ausgetüftelten Rollenspiel der Europäischen Kommission in die schwierige Problematik der Politik ein. Hierbei schlüpften Schüler in Ministerrollen mit den landestypischen politischen Zielen und lieferten sich in „Brüssel" einen heftigen Schlagabtausch bezüglich ihrer Interessen. Dabei erfuhren die Schüler, wie schwierig es sein muss, dass sich 28 Länder in der EU vereinigen.


Die Klasse 10a gestaltete diesen Vormittag mit unbegleiteten Flüchtlingen aus Bogen. Am Morgen holten die Schüler diese in ihrer Unterkunft ab und begleiteten sie zur Schule, wo andere im Klassenraum ein Frühstück vorbereitet hatten. Bereits auf dem Weg zur Schule wurden interessante Gespräche geführt: „Wie heißt du? Aus welchem Land kommst du? Wie bist du nach Deutschland gekommen? Wie viel hast du für deine Flucht bezahlt?" Nach dem Frühstück wurden mit einigen Flüchtlingen Gesellschaftsspiele durchgeführt, mit anderen in der Turnhalle Fußball bzw. Basketball gespielt. Alle Teilnehmer hatten viel Spaß und man war sich einig, wieder etwas gemeinsam zu unternehmen.

 

Das Bild zeigt: Schüler der Klasse 10a mit den unbegleiteten Flüchtlingen

 
Den "Schatz Donau" bewahren

ProjektwocheDie Angela-Fraundorfer-Realschule Aiterhofen feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. Im Rahmen dieses Jubiläums veranstalte die Schule als Mitglied des UNESCO Blue-Danube-River-Projects eine internationale Projektwoche zum Thema: "The River Danube: a gift of the past, a treasure for the future".


Während dieser Projektwoche wurde durch zahlreiche Exkursionen die Bedeutung der niederbayerischen Donau als Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum beleuchtet. Darüber hinaus standen Workshops zu verschiedenen Themenbereichen aus Wissenschaft und Kunst auf dem Programm. Eine Abschlussveranstaltung für Schulfamilie und Gäste aus der Region vermittelte einerseits einen Einblick in die Arbeit der Projektwoche, bildete andererseits den Rahmen für die Feier des 70-jährigen Bestehens der Schule.

 

Ein besonderes Highlight war der Besuch der internationalen Schüler und Lehrkräfte aus Bukarest und Calarasi in Rumänien, Edeleny und Budapest in Ungarn, aus dem polnischen Bromberg und aus Okayama in Japan. Diese Schulen sind Partnerschulen der AFR, oder sie sind ebenfalls Unesco- Projektschulen. Zusätzlich bereicherten Schülergruppen aus Bogen, Ingolstadt und Ravensburg die Projektwoche.

 

Fotos von der Projektwoche gibt es hier!

 
The Firebird - Ein Theater zum Träumen

The Firebird - Ein Theater zum TräumenDie Rudolf Steiner-Schule Nürnberg begrüßt die achte Klasse der Waldorfschule London

 

Eine besondere Überraschung wartete am Mittwoch, den 11.5.16, auf die SchülerInnen unserer sechsten und siebten Klassen. Sie sahen das Theaterstück „The Firebird", aufgeführt in englischer Sprache von sechs SchülerInnen der Waldorfschule South-West London, die unsere Schule besuchten.
„Es war eine tolle Aufführung. Die Schüler haben ihre Rollen mit vielen Gesten und einer ausdrucksstarken Sprache dargestellt. Auch die Kulissen waren farbenfroh gestaltet", meldete eine Schülerin zurück. „Ich habe sogar Vieles verstanden!", freuten sich andere.


Die Klassenlehrerin aus London, Mrs. Ute Wooge, war einigen Lehrern noch bekannt, da sie nicht nur selbst Schülerin unserer Schule war, sondern auch regelmäßig mit ihren achten Klassen eine Fahrt nach Nürnberg unternimmt und dabei unsere Schule besucht: „Ich habe selbst in der ersten und zweiten Klasse auf der Bühne im Blauen Saal gestanden und für mich ist es ein ganz besonderer Moment, da nun auch meine Achtklässler hier auftreten dürfen."
Die SchülerInnen der sechsten und siebten Klassen waren jedenfalls begeistert.


Gemeinsames FrühstückIm Vorfeld des Theaterstückes fand zudem ein gemeinsames Frühstück der Londoner Schüler mit der Klasse 7a statt. Die SchülerInnen bereiteten Obstspieße, Sandwiches und Gemüsesticks vor, um es sich dann schmecken zu lassen. Natürlich unterhielten sich dabei alle auf Englisch!

 
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