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Willkommen auf den Seiten der bayerischen UNESCO-Projektschulen
Die UNESCO-Projektschulen in Bayern

Annabelle Junker

Die bayerischen UNESCO-Projektschulen bilden ein Netzwerk von derzeit 31 Schulen und Bildungseinrichtungen, verteilt über ganz Bayern, und gehören zum weltweiten Netz der 8.600 Schulen in 180 Ländern. Unser oberstes Ziel ist es, uns für eine Kultur des Friedens einzusetzen.

Im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung orientieren sie sich an den Leitlinien der UNESCO: Menschenrechte, Verständigung zwischen den Kulturen, Schutz der Umwelt, Globales Lernen und Erhaltung des Welterbes. 

Unsere Schulen in Bayern zeigen Profil: Je nach Umfeld und Gegebenheiten vor Ort setzen wir schwerpunktmäßig eine oder mehrere dieser Leitlinien beispielgebend um. Es ist uns ein Anliegen, den SchülerInnen Wege aufzuzeigen, wie sie persönliche Mitverantwortung erkennen, annehmen und zunächst auf lokaler und regionaler Ebene, später auch im globalen Rahmen handelnd umsetzen können und somit ihren Beitrag leisten für eine lebenswerte Zukunft für alle in der Einen Welt.

 

Annabelle Junker, Landeskoordinatorin

 

 

Ziele und Leitlinien der UNESCO-Projekt-Schulen

 
Weihnachtsgeschenk-Aktion am FRG Ebern

Weihnachtsgeschenk-AktionFür die diesjährige UNESCO-Weihnachtsaktion packten die Schüler(innen) des FRG für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton" wieder Geschenke. Insgesamt kamen so 50 vollbepackte Schuhkartons zusammen, die liebevoll und individuell - oft auch mit persönlichen Grüßen versehen - für die Kinder in ärmeren Ländern zusammengestellt wurden.

 

 
Grundschule an der Hasenheide und Ostendorfer-Gymnasium: Wir werden Partner!
Halstuch  Unterzeichnung  Gut beschirmt! 

Unter diesem Motto stand der Festakt am 14. Oktober, bei dem sich die beiden UNESCO-Projektschulen Neumarkts, das Ostendorfer-Gymnasium und die Grundschule Hasenheide mit einem Vertrag „verbandelten". Laut diesem Vertrag schließen sich jedes Schuljahr die vierte Klasse der Grundschule und eine fünfte Klasse des Gymnasiums zusammen und treffen sich mindestens dreimal, um gemeinsame Aktionen im Geist der UNESCO durchzuführen. Einmal soll dies am Umweltbildungszentrum „Haus am Habsberg" geschehen.


Höhepunkt des Festakts in der Aula des OG war die feierliche Unterzeichnung eben dieses Vertrags, und zwar von den Vertretern der Sachaufwandsträger, Landrat Willibald Gailer und Bürgermeister Albert Löhner (in Vertretung des OB Thomas Thumann), den beiden Schulleitern Ulrike Severa und Thomas Mayr und den beiden Schulkoordinatorinnen Michaela Kronwinkler und Astrid Kamper. Sowohl die beiden Schulleiter als auch Landrat und Bürgermeister bekamen im Anschluss Schirme überreicht, damit sie sich gegenseitig immer gut beschirmen.

 

Die Bigband unter der Leitung von Klaus Rauchensteiner umrahmte die Feier musikalisch beschwingt, die zwei Schülersprecherinnen Hannah Eberhardt und Daisy Miranda führten gekonnt und eloquent durch das Programm, das mit einem gemeinsam von allen 45 Schülerinnen und Schülern der beiden Partnerklassen gesungenen UNESCO-Lied endete. Dieses hat die Musiklehrerin des OG Caroline Ferstl komponiert und mit den Schülern einstudiert. Als symbolischer Akt der neuen Brüderschaft trugen die Viert- und Fünftklässler ein gelbes Halstuch mit einem UNESCO-Tempel.

 
Projekttag 2016 an der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell

Projekttag

 

 

UNESCO-Projekttag 2016 an der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell

 
Neue Paten für die Bäume

BaumpatenDie Klasse 6c der Rudolf Steiner-Schule Nürnberg übernimmt die Baumpatenschaft

Die Schüler der Klasse 8a und 6c machten sich am Dienstag, 20.9.16, auf den Weg in die Ewaldstraße. Die einen, um Abschied von ihren Bäumen zu nehmen, die anderen, um neue Baumpaten zu werden. Über zwei Jahre pflegte die Klasse 8a die Baumscheiben, die sie in mühevoller Arbeit bepflanzten. Gießen, Laub rechen und Erde umgraben gehörten dabei zu ihren Aufgaben. Nun durften die Schüler ihr Wissen und ihre Erfahrungen an die Sechstklässler weitergeben, die sich sogleich voller Begeisterung ans Werk machten, um ihrer Verantwortung nachzukommen.


Der Service öffentlicher Raum, der Bund Naturschutz Nürnberg Stadt und die Sparkasse Nürnberg starteten 2011 das Projekt „Nürnbergs Bäume brauchen Paten". 850 Baumpaten kümmern sich ehrenamtlich um das Beet und die Bäume vor ihrer Haustür. Die Straßenbäume verbessern nicht nur das Stadtklima, indem sie ihrer Umgebung Schatten spenden, sondern sie bereichern auch das Stadtbild und tragen zum Wohlbefinden der Bürger bei. Die Schüler leisten also mit ihrer Patenschaft nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz, sondern sie helfen aktiv mit, ihre Stadt zu verschönern.

 

Annika Hoffmann (L)

 
Donau-Taube unterwegs als Friedenssymbol

Donau-taubeDie Donau-Taube, auch als UNESCO-Friedenstaube bezeichnet, wurde von Schülerinnen und Schülern an verschiedenen Lokalitäten rund um das Christoph-Scheiner-Gymnasium in Szene gesetzt, um so ein Zeichen für friedliches Miteinander in einer Welt voller Konflikte und Krisen zu setzen. Der Hintergrund der Taube ist folgender: Zum 60.Jahrestag der Erklärung der Allgemeinen Menschenrechte der Vereinten Nationen vom 10. Dezember 2008 hatte der Künstler Richard Hillinger 30 goldfarbene Tauben in Lebensgröße geschaffen, wobei jede Taube für einen der 30 Artikel der Menschenrechte steht. Alle diese 30 Tauben halten im Schnabel einen Ölzweig als Friedenszeichen und fliegen mit ihrer Friedensbotschaft durch die ganze Welt. Im Rahmen des Blue-Danube-River-Projects soll die Taube, die schon in Dillingen an der Donau sowie in Bogen in Niederbayern unterwegs war, vor allem entlang der Donau bzw. im süddeutschen Raum weiter fliegen.


Die Inszenierung der UNESCO-Taube war eine der vielen Aktionen, mit denen die Schüler UNESCO-Ziele ins Bewusstsein von Mitschülern und Öffentlichkeit rücken wollten: Projektbeiträge in verschiedenen Klassen bearbeiteten Themen wie Tschernobyl und die Folgen von Radioaktivität, aktuelle Kriege und Religionskriege, Globale Umweltprobleme, Umweltgifte und Heilpflanzen bis hin zur Müllvermeidung. Alle Ergebnisse führten mit einer großen Ausstellung zwei Wochen lang diese Themen der Schulöffentlichkeit vor Augen und konnten viele Besucher zum Nachdenken anregen. Die UNESCO-Taube selbst wartet auf die Einladung zum Weiterflug von den Dächern über Ingolstadt an einen anderen Standort, um die Botschaft des Friedens weiter zu tragen.


Weitere Infos hier http://www.csg-in.de/1819

 
"Vielfalt erleben, Vorurteile abbauen"

altDeutsch-ukrainische Schülerbegegnung


Vom 16.-24. Juli reiste eine Schülergruppe des Sigmund-Schuckert-Gymnasiums und der Rudolf Steiner-Schule Nürnberg in die Ukraine. In Lemberg kamen sie zusammen mit 7 Schülern der dortigen Schule mit erweitertem Deutschunterricht. Die Lemberger Schüler zeigten ihnen ihre Stadt, und fuhren anschließend mit ihnen weiter nach Kiew. Dort standen Besichtigungen des Zentrums, der Kirchen und des Maidans aber auch der Besuch der Gedenkstätten Babij Jar und des Holodomors sowie ein Gespräch zur Korruption mit der NGO "Tschesno" auf dem Programm.

 

Schließlich ging die Fahrt weiter nach Charkiw, wo noch einmal 11 Schüler dazu kamen. Die Schüler aus Lemberg und Nürnberg wohnten in Charkiwer Gastfamilien. Gemeinsam setzte sich die Gruppe im Nürnberger Haus in Charkiw vier Tage lang mit Stereotypen, Vorurteilen und Nationalismus als Identitätsfalle auseinander. Das Programm umfasste die Diskussion über Stereotypen, Rollenspiele zur Selbst- und Fremdwahrnehmung, Vorträge zu historischen Narrativen in Deutschland und in der Ukraine sowie Vorträge über die ukrainische Menschenrechtssituation und die aktuelle Situation dort. Darüber hinaus wurden unterschiedlichen Gedenkstätten besucht und intensiv in Arbeitsgruppen an Miniprojekten gearbeitet. Am letzten Tag konnten die Schüler stolz den Nürnberger Teilnehmern diese Miniprojekte präsentieren: eine Fotoausstellung zur Architektur, ein Videofilm, ein Reisejournal, ein Plakat mit den Ergebnissen einer Umfrage zu Stereotypen und ein gemeinsam gemaltes und geschnittenes Kunstwerk. Alle Beteiligten waren mit Feuereifer dabei, und es hat ihnen riesigen Spaß gemacht. Der schönste Effekt war wohl die herzliche Freundschaft, die zwischen allen Teilnehmern aus Ost und West entstand. Der Abschied ging nicht ohne Tränen ab. Viele der Schüler freuen sich jedoch schon auf ein Wiedersehen im November in Nürnberg!


Hier können sie das Reisetagebuch der Teilnehmer lesen.

 

 

Ein herzliches Dankeschön an die Vertreter des Partnerschaftsvereins Charkiv-Nürnberg, allen voran Frau Antje Rempe, die diese Schülerbegegnung professionell organisiert und durchgeführt und für unsere Schüler zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben!

 
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