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Willkommen auf den Seiten der bayerischen UNESCO-Projektschulen
Die UNESCO-Projektschulen in Bayern

Annabelle Junker

Die bayerischen UNESCO-Projektschulen bilden ein Netzwerk von derzeit 31 Schulen und Bildungseinrichtungen, verteilt über ganz Bayern, und gehören zum weltweiten Netz der 8.600 Schulen in 180 Ländern. Unser oberstes Ziel ist es, uns für eine Kultur des Friedens einzusetzen.

Im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung orientieren sie sich an den Leitlinien der UNESCO: Menschenrechte, Verständigung zwischen den Kulturen, Schutz der Umwelt, Globales Lernen und Erhaltung des Welterbes. 

Unsere Schulen in Bayern zeigen Profil: Je nach Umfeld und Gegebenheiten vor Ort setzen wir schwerpunktmäßig eine oder mehrere dieser Leitlinien beispielgebend um. Es ist uns ein Anliegen, den SchülerInnen Wege aufzuzeigen, wie sie persönliche Mitverantwortung erkennen, annehmen und zunächst auf lokaler und regionaler Ebene, später auch im globalen Rahmen handelnd umsetzen können und somit ihren Beitrag leisten für eine lebenswerte Zukunft für alle in der Einen Welt.

 

Annabelle Junker, Landeskoordinatorin

 

 

Ziele und Leitlinien der UNESCO-Projekt-Schulen

 
"Vielfalt erleben, Vorurteile abbauen"

 

Deutsch-ukrainische Schülerbegegnung

altVom 16.-24. Juli reiste eine Schülergruppe des Sigmund-Schuckert-Gymnasiums und der Rudolf Steiner-Schule Nürnberg in die Ukraine. In Lemberg kamen sie zusammen mit 7 Schülern der dortigen Schule mit erweitertem Deutschunterricht. Die Lemberger Schüler zeigten ihnen ihre Stadt, und fuhren anschließend mit ihnen weiter nach  Kiew. Dort standen Besichtigungen des Zentrums, der Kirchen und des Maidans  aber auch der Besuch der Gedenkstätten Babij Jar und des Holodomors sowie ein Gespräch  zur Korruption mit der NGO "Tschesno" auf dem Programm.

 

Schließlich ging die Fahrt weiter nach Charkiw, wo noch einmal 11 Schüler dazu kamen. Die Schüler aus Lemberg und Nürnberg wohnten in Charkiwer Gastfamilien.  Gemeinsam setzte sich die Gruppe im Nürnberger Haus in Charkiw vier Tage lang  mit Stereotypen, Vorurteilen und Nationalismus als Identitätsfalle auseinander.  Das Programm umfasste die Diskussion über Stereotypen, Rollenspiele zur Selbst- und Fremdwahrnehmung, Vorträge zu historischen Narrativen in Deutschland und in der Ukraine sowie Vorträge über die ukrainische Menschenrechtssituation und die aktuelle Situation dort. Darüber hinaus wurden unterschiedlichen Gedenkstätten besucht und intensiv in Arbeitsgruppen an Miniprojekten gearbeitet. Am letzten Tag konnten die Schüler stolz den Nürnberger Teilnehmern diese Miniprojekte präsentieren: eine Fotoausstellung zur Architektur, ein Videofilm, ein Reisejournal, ein Plakat mit den Ergebnissen einer Umfrage zu Stereotypen und ein gemeinsam gemaltes und geschnittenes Kunstwerk. Alle Beteiligten waren mit Feuereifer dabei, und es hat ihnen riesigen Spaß gemacht. Der schönste Effekt war wohl die herzliche Freundschaft, die zwischen allen Teilnehmern aus Ost und West entstand. Der Abschied ging nicht ohne Tränen ab. Viele der Schüler freuen  sich jedoch schon auf  ein Wiedersehen im November in Nürnberg!

Hier können sie das Reisetagebuch der Teilnehmer lesen.

 

Ein herzliches Dankeschön an die Vertreter des Partnerschaftsvereins Charkiv-Nürnberg, allen voran Frau Antje Rempe, die diese Schülerbegegnung professionell organisiert und durchgeführt und für unsere Schüler zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht haben!

 
Schau hin – misch dich ein!

NCCHR
Todesstrafe und NSU

Ein deutsch-amerikanisches Menschenrechtsprojekt des Sigmund-Schuckert-Gymnasiums Nürnberg und der Maynard Jackson High School Atlanta

 

 

Das ganze Schuljahr 2015/16 über arbeitete der AK Menschenrechte des Sigumund-Schuckert-Gymnasiums mit Schülerinnen und Schülern der Maynard Jackson High School am zweiten gemeinsamen Menschenrechtsprojekt der beiden Partnerschulen. Die Jugendlichen aus Nürnberg und Atlanta kamen über den Atlantik hinweg zusammen um ein Thema zu erkunden, das Bürger ihrer beider Länder gleichermaßen betrifft: das Strafrecht.

 

Beide Schülergruppen erstellten kreative Internet-Blogs über ihre Arbeit

SchülerInnen des SSG in Atlanta

SchülerInnen der MJHS in Nürnberg

 

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"Frankfurter Erklärung der deutschen UNESCO-Projektschulen vom 26.02.2016

Die UNESCO-Projektschulen in Deutschland verurteilen die in den letzten Monaten zunehmenden Gewalttaten gegen Flüchtlinge als Verstöße gegen die Menschenrechte und gegen die grundlegenden Werte unserer Demokratie, denen wir als UNESCO-Projektschulen in besonderem Maße verpflichtet sind.

In der derzeitigen aufgeheizten gesellschaftlichen Debatte appellieren wir an alle Beteiligten, zu einem umfassenden toleranten, respektvollen und konstruktiven Dialog zurückzukehren."

 
"Unesco meets Olympia" – am Gymnasium Lappersdorf

"Unesco meets Olympia"Was macht man, wenn aus der Sportfachschaft die tolle Idee kommt, dass man zum Jahresabschluss auch mal eine Sportolympiade stattfinden lassen könnte und gleichzeitig der - im zweijährigen Rhythmus - vorgeschlagene unesco-Projekttag ansteht? Richtig! Man verknüpft beide Ideen! So haben wir uns zusammen gesetzt, Länder ausgesucht, über die man eigentlich nicht Bescheid weiß, und diese allen Klassen unserer Schule zugelost, sodass am Ende jede Klasse für ein Land die Verantwortung trug.

 

Das Konzept dahinter ist, dass man nicht nur sportlich miteinander und fair die olympischen Spiele begeht - es wurde sogar das Olympische Feuer, ein Symbol der allgemeinen Friedenszeit, von handwerklich begabten Lehrern zusammengeschraubt – sondern, dass jede Klasse Informationen über das jeweilige Land einholt und sich zum Beispiel Gedanken macht, inwieweit in „ihrem" Land Menschenrechtsverletzungen sattfinden, ob Meinungsfreiheit vorherrscht, welche Religionen das Land dominieren, ob es diesbezügliche Probleme gibt, welche geografischen Besonderheiten das Land aufweist etc...Außerdem sollte eine kreative Umsetzung mit all diesen Ergebnissen erfolgen. Dies fand am Unesco-Projettag statt. Außerdem wurde zeitgleich von den Sportlehrern das Olympiagelände abgesteckt und die Zuordnung zu den Disziplinen vorgenommen.

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Von Holzhütten, Hängematten und Lehmhäusern

Die Klasse 7a der Rudolf Steiner-Schule Nürnberg im Wildniscamp am Falkenstein

 

Wer wollte nicht schon einmal in einer Hängematte übernachten oder wissen wie es sich aunfühlt mitten im Urwald zu leben? Die Schüler der Klasse 7a durften dies jedenfalls auf ihrer Klassenfahrt in das Wildniscamp am Falkenstein mitten im Bayerischen Wald ausprobieren. Sie wohnten eine Woche lang in Hütten aus Chile, Benin, Venezuela, Vietnam und Brasilien, um der Frage nachzugehen, wie die Menschen in diesen Ländern leben. Sie erlebten, wie es ist, ohne fließend Wasser und Strom auszukommen, um danach bewusster mit unseren Ressourcen umzugehen. Im Wildniscamp hat Nachhaltigkeit Priorität, sodass die gemeinschaftlichen Duschen zentral gelegen sind und mit Hilfe von Solarenergie betrieben werden. Auf dem Speiseplan stehen biologische aber auch regionale, meist vegetarische Gerichte.


Ein weiteres Thema der Klassenfahrt war der Bayerische Wald mit seiner reichen Artenvielfalt. Die Schüler erkundeten den Nationalpark und erlebten die Artenvielfalt auf ihrem Weg zum Gipfel des Falkensteins. Für den anstrengenden Weg wurden die Schüler mit einer atemberaubenden Aussicht belohnt.


Am Ende der Woche trugen die Schüler ihre Erfahrungen zusammen, um ein Referat über ihr Land und über ihren Aufenthalt in den Länderhütten zu halten. Für alle war diese Woche ein spannende Erfahrung, die viele Einblicke und eine authentische Begegnung mit fremden Kulturen ermöglichte.

 

Wildniscamp Wildniscamp Wildniscamp Wildniscamp 
 
Schau hin – bring dich ein!

Die Referenten mit Schulleiterin Petra Weindl und Lehrkräften des RTG30 Jahre Tschernobyl: das Regental-Gymnasium veranstaltete einen UNESCO-Projekttag zum Thema Umwelterziehung

 

Hinschauen, sich einbringen, sich engagieren – das sind Tugenden, die im alltäglichen Leben leider oftmals vernachlässigt werden. Gerade wenn es um die Umwelt geht, muss sich das auch so mancher Erwachsene eingestehen. Dass Umwelterziehung und Motivation zum aktiven Umweltschutz nicht immer anstrengend sein müssen, bewiesen vergangene Woche die Schülerinnen und Schüler des Regental-Gymnasiums im Rahmen eines UNESCO-Projekttages, der anlässlich des 30. Jahrestages der Tschernobyl-Katastrophe veranstaltet wurde. Unter der Leitung von Oberstudienrat Bernd Preißer beschäftigten sich die Gymnasiasten bereits im Vorfeld mit den Themen Umwelterziehung und Umweltschutz und vertieften ihre Kenntnisse an einem Projektvormittag.


Station des Abfall-Parcours in der Regental-HalleDas Angebot an Projekten und Tätigkeiten war breit gefächert und entsprechend der Klassenstufen führten die Schülerinnen und Schüler verschiedenste Aktivitäten durch. In der Unterstufe wurde spielerisch an die Werteerziehung herangeführt. So durchliefen die 5. Klassen beispielsweise einen Müll-Parcours, der die Schüler zunächst theoretisch über Müllverwertung und Recycling informierte und bei dem danach dazu passende Bewegungs- und Denkaufgaben gestellt wurden. In einer von der 8. Jahrgangsstufe ansprechend gestalteten Ausstellung über Plastikmüll erfuhren die Schülerinnen der Unterstufe, wie viel schwer abbaubarer Müll sich in Gewässern und Wäldern ansammelt und welche Probleme das für Flora und Fauna mit sich bringt. Dazu wurden im Vorfeld eigene Videos gedreht und Alternativen zu Plastikgegenständen vorgestellt. Die Klasse 7c beteiligte sich an der Aktion „Saubere Landschaft" und sammelte Abfälle auf dem Schulgelände und darüber hinaus, ihre beiden Parallelklassen setzten sich bei einer konsumkritischen Stadtführung durch Regensburg mit dem Thema Müll in unserer Konsumgesellschaft auseinander.
Die achten und neunten Klassen besuchten das Kino in Nittenau. Gezeigt wurde der Dokumentarfilm „10 Milliarden – wie werden wir alle satt?", in dem das Problem der großen Nachfrage an Lebensmitteln weltweit thematisiert wird. Vorbildlich nahmen sich die Schüler von Zuhause wiederverwertbare Behälter für Popcorn mit, um zu zeigen, dass sogar ein Kinobesuch umweltfreundlich gestaltet werden kann. Erweitert wurde die Thematik um das Sachfeld „Neue Energien", im Rahmen dessen den Schülern Führungen durch eine Photovoltaik-Anlage und eine Hackschnitzel-Heizung geboten wurden.

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