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Willkommen auf den Seiten der bayerischen UNESCO-Projektschulen
Die UNESCO-Projektschulen in Bayern

Annabelle Junker

Die bayerischen UNESCO-Projektschulen bilden ein Netzwerk von derzeit 31 Schulen und Bildungseinrichtungen, verteilt über ganz Bayern, und gehören zum weltweiten Netz der 8.600 Schulen in 180 Ländern. Unser oberstes Ziel ist es, uns für eine Kultur des Friedens einzusetzen.

Im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung orientieren sie sich an den Leitlinien der UNESCO: Menschenrechte, Verständigung zwischen den Kulturen, Schutz der Umwelt, Globales Lernen und Erhaltung des Welterbes. 

Unsere Schulen in Bayern zeigen Profil: Je nach Umfeld und Gegebenheiten vor Ort setzen wir schwerpunktmäßig eine oder mehrere dieser Leitlinien beispielgebend um. Es ist uns ein Anliegen, den SchülerInnen Wege aufzuzeigen, wie sie persönliche Mitverantwortung erkennen, annehmen und zunächst auf lokaler und regionaler Ebene, später auch im globalen Rahmen handelnd umsetzen können und somit ihren Beitrag leisten für eine lebenswerte Zukunft für alle in der Einen Welt.

 

Annabelle Junker, Landeskoordinatorin

 

 

Ziele und Leitlinien der UNESCO-Projekt-Schulen

 
Nürnberg ist bunt! Deutsch-ukrainische Jugendbegegnung 2016
Wegzeichen  Wegzeichen  Wegzeichen  Wegzeichen 

In der Woche vom 6. bis 13. November 2016 trafen sich Schülerinnen und Schüler aus Charkiw sowie Lemberg mit Schülern der Rudolf Steiner-Schule Nürnberg und des Sigmund-Schuckert- Gymnasiums, beides anerkannte UNESCO-Projektschulen, um zum Thema „Nürnberg ist bunt" zu arbeiten.


Den Auftakt der Begegnung bot ein runder Tisch im Blauen Saal der Rudolf Steiner-Schule. Die SchülerInnen aus Lemberg bzw. Charkiw stellten ihre Heimatstadt in einem Vortrag anschaulich vor. Als Ehrengast erschien der ukrainische Generalkonsul Vadym Kostiuk.


Gemeinsam mit Schülern der zehnten Klasse unserer Schule nahmen unsere Gäste am Projekt „Nürnberg ist bunt" teil, um im Rahmen eines Workshops als Botschafter für Vielfalt ausgebildet zu werden. Zunächst galt es eigene Vorurteile in den Papierkorb zu werfen und damit abzulegen. Im Rollenspiel lernten die Schüler dann eigene Stereotypen zu überdenken und vorurteilsfreier auf andere zuzugehen.


Beim Podiumsgespräch mit Stadträtin Elke Leo, Lemia Yiyit vom Integrationsrat der Stadt Nürnberg, Ella Schindler und André Winkel vom Partnerschaftsverein Nürnberg-Charkiw stellten die Schüler interessiert Fragen zum Thema Integration und Willkommenskultur in Nürnberg.


Darüber hinaus lernten die Schüler Nürnberg als Stadt der Menschenrechte näher kennen, erfuhren, warum Menschen aus ihrer Heimat flüchten, wie sie in Deutschland aufgenommen werden und wie man in Nürnberg Integration umsetzt. Ihre Eindrücke verarbeiteten die Schüler in Zeichnungen, Reportagen, mit Hilfe von Fotos und sie führten Interviews durch. Am Ende der Projektwoche wurden dann die Ergebnisse vorgestellt.
Den Ausklang bot am Samstagabend ein gemeinsames Abschiedsessen in einem jüdischen Restaurant. Bei Falafel, Hummus und allerlei anderen Spezialitäten ließen die Schüler, Eltern und Organisatoren die Woche Revue passieren.


Die Schülerbegegnung wurde vom Partnerschaftsverein Charkiw-Nürnberg, von der Rudolf Steiner-Schule Nürnberg, dem Sigmund-Schuckert-Gymnasium und dem Nürnberger Haus in Charkiw veranstaltet. Kooperationspartner ist das Amt für internationale Beziehungen der Stadt Nürnberg. Unser Dank gilt auch Frau Kastl-Salaris sowie Frau Parr-Suhr, die für ein künstlerisches Rahmenprogramm mit Zeichnen und Eurythmie sorgten.


Annika Hoffmann (L)

 
Schreib für Freiheit! Das OG beteiligt sich am Amnesty Briefmarathon
Kerzen  Menschenrechte  Menschenrechte1  Menschenrechte

Am 10.12.1948 wurde die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte durch die Vereinten Nationen verabschiedet. Artikel 1 lautet: „Alle Menschen sind frei und gleich an Würde und Rechten geboren. Sie sind mit Vernunft und Gewissen begabt und sollen einander im Geist der Brüderlichkeit begegnen."


Um daran zu erinnern, dass dieser Artikel auf dem Papier zwar für alle Menschen auf der Welt Gültigkeit hat, jedoch häufig nicht in deren Realität, veranstaltet Amnesty International unter dem Motto „Schreib für Freiheit" jährlich den sogenannten Amnesty Briefmarathon.


Bereits seit einigen Jahren beteiligt sich das OG als UNESCO-Projektschule daran. In diesem Jahr wurde ihm durch das P-Seminar Sozialkunde „Politische Bildung" von Christiane Busch sowie durch die Klasse 8wm mit ihrem Sozialkundelehrer Immanuel Kroiss ein besonderer Rahmen gegeben. Am 12.12.2016 versammelte sich die Schulgemeinschaft in der Aula und hörte von Menschen aus Kamerun, Malawi, Peru, Ägypten, der Türkei, Aserbaidschan und vielen anderen Ländern, deren Regierungen ihre Rechte als Menschen nicht achten. Begleitet von einer Darbietung der Theatergruppe sowie musikalisch umrahmt von der Schulband Free2Play verfassten die Schüler/innen anschließend Briefe an die jeweiligen Regierungen, schrieben Wünsche auf eine „Kerze der Hoffnung" und entzündeten Lichter zum Zeichen ihrer Solidarität. Ein eigens hierfür aufgestellter Briefkasten konnte auch in den folgenden Tagen noch mit Briefen bestückt werden.

 
Weihnachtsgeschenk-Aktion am FRG Ebern

Weihnachtsgeschenk-AktionFür die diesjährige UNESCO-Weihnachtsaktion packten die Schüler(innen) des FRG für die Aktion „Weihnachten im Schuhkarton" wieder Geschenke. Insgesamt kamen so 50 vollbepackte Schuhkartons zusammen, die liebevoll und individuell - oft auch mit persönlichen Grüßen versehen - für die Kinder in ärmeren Ländern zusammengestellt wurden.

 

 
Grundschule an der Hasenheide und Ostendorfer-Gymnasium: Wir werden Partner!
Halstuch  Unterzeichnung  Gut beschirmt! 

Unter diesem Motto stand der Festakt am 14. Oktober, bei dem sich die beiden UNESCO-Projektschulen Neumarkts, das Ostendorfer-Gymnasium und die Grundschule Hasenheide mit einem Vertrag „verbandelten". Laut diesem Vertrag schließen sich jedes Schuljahr die vierte Klasse der Grundschule und eine fünfte Klasse des Gymnasiums zusammen und treffen sich mindestens dreimal, um gemeinsame Aktionen im Geist der UNESCO durchzuführen. Einmal soll dies am Umweltbildungszentrum „Haus am Habsberg" geschehen.


Höhepunkt des Festakts in der Aula des OG war die feierliche Unterzeichnung eben dieses Vertrags, und zwar von den Vertretern der Sachaufwandsträger, Landrat Willibald Gailer und Bürgermeister Albert Löhner (in Vertretung des OB Thomas Thumann), den beiden Schulleitern Ulrike Severa und Thomas Mayr und den beiden Schulkoordinatorinnen Michaela Kronwinkler und Astrid Kamper. Sowohl die beiden Schulleiter als auch Landrat und Bürgermeister bekamen im Anschluss Schirme überreicht, damit sie sich gegenseitig immer gut beschirmen.

 

Die Bigband unter der Leitung von Klaus Rauchensteiner umrahmte die Feier musikalisch beschwingt, die zwei Schülersprecherinnen Hannah Eberhardt und Daisy Miranda führten gekonnt und eloquent durch das Programm, das mit einem gemeinsam von allen 45 Schülerinnen und Schülern der beiden Partnerklassen gesungenen UNESCO-Lied endete. Dieses hat die Musiklehrerin des OG Caroline Ferstl komponiert und mit den Schülern einstudiert. Als symbolischer Akt der neuen Brüderschaft trugen die Viert- und Fünftklässler ein gelbes Halstuch mit einem UNESCO-Tempel.

 
Projekttag 2016 an der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell

Projekttag

 

 

UNESCO-Projekttag 2016 an der Rudolf-Steiner-Schule Gröbenzell

 
Neue Paten für die Bäume

BaumpatenDie Klasse 6c der Rudolf Steiner-Schule Nürnberg übernimmt die Baumpatenschaft

Die Schüler der Klasse 8a und 6c machten sich am Dienstag, 20.9.16, auf den Weg in die Ewaldstraße. Die einen, um Abschied von ihren Bäumen zu nehmen, die anderen, um neue Baumpaten zu werden. Über zwei Jahre pflegte die Klasse 8a die Baumscheiben, die sie in mühevoller Arbeit bepflanzten. Gießen, Laub rechen und Erde umgraben gehörten dabei zu ihren Aufgaben. Nun durften die Schüler ihr Wissen und ihre Erfahrungen an die Sechstklässler weitergeben, die sich sogleich voller Begeisterung ans Werk machten, um ihrer Verantwortung nachzukommen.


Der Service öffentlicher Raum, der Bund Naturschutz Nürnberg Stadt und die Sparkasse Nürnberg starteten 2011 das Projekt „Nürnbergs Bäume brauchen Paten". 850 Baumpaten kümmern sich ehrenamtlich um das Beet und die Bäume vor ihrer Haustür. Die Straßenbäume verbessern nicht nur das Stadtklima, indem sie ihrer Umgebung Schatten spenden, sondern sie bereichern auch das Stadtbild und tragen zum Wohlbefinden der Bürger bei. Die Schüler leisten also mit ihrer Patenschaft nicht nur einen Beitrag zum Umweltschutz, sondern sie helfen aktiv mit, ihre Stadt zu verschönern.

 

Annika Hoffmann (L)

 
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