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Willkommen auf den Seiten der bayerischen UNESCO-Projektschulen
Die UNESCO-Projektschulen in Bayern

Schulkoordinatoren der bayerischen UNESCO-ProjektschulenNeuwahl der Landeskoodination:

 

Im Rahmen der 2. Landestagung der bayerischen UNESCO-Projektschulen im November 2015 wurde die Landeskoordination neu gewählt:

 

Landeskoordinatorin:  StRin Annabelle Junker, Veit-Höser-Gymnasium Bogen

Stellvertreterin: OstRin Michaela Kronwinkler, Ostendorfer-Gymnasium Neumarkt

 

Die bayerischen UNESCO-Projektschulen bilden ein Netzwerk von derzeit 31 Schulen und Bildungseinrichtungen, verteilt über ganz Bayern, und gehören zum weltweiten Netz der 8.600 Schulen in 180 Ländern. Unser oberstes Ziel ist es, uns für eine Kultur des Friedens einzusetzen.

Im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung orientieren sie sich an den Leitlinien der UNESCO: Menschenrechte, Verständigung zwischen den Kulturen, Schutz der Umwelt, Globales Lernen und Erhaltung des Welterbes.

 

Unsere Schulen in Bayern zeigen Profil: Je nach Umfeld und Gegebenheiten vor Ort setzen wir schwerpunktmäßig eine oder mehrere dieser Leitlinien beispielgebend um. Es ist uns ein Anliegen, den SchülerInnen Wege aufzuzeigen, wie sie persönliche Mitverantwortung erkennen, annehmen und zunächst auf lokaler und regionaler Ebene, später auch im globalen Rahmen handelnd umsetzen können und somit ihren Beitrag leisten für eine lebenswerte Zukunft für alle in der Einen Welt.

 

Ziele und Leitlinien der UNESCO-Projekt-Schulen

 
"Frankfurter Erklärung der deutschen UNESCO-Projektschulen vom 26.02.2016

Die UNESCO-Projektschulen in Deutschland verurteilen die in den letzten Monaten zunehmenden Gewalttaten gegen Flüchtlinge als Verstöße gegen die Menschenrechte und gegen die grundlegenden Werte unserer Demokratie, denen wir als UNESCO-Projektschulen in besonderem Maße verpflichtet sind.

In der derzeitigen aufgeheizten gesellschaftlichen Debatte appellieren wir an alle Beteiligten, zu einem umfassenden toleranten, respektvollen und konstruktiven Dialog zurückzukehren."

 
Den "Schatz Donau" bewahren

ProjektwocheDie Angela-Fraundorfer-Realschule Aiterhofen feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen. Im Rahmen dieses Jubiläums veranstalte die Schule als Mitglied des UNESCO Blue-Danube-River-Projects eine internationale Projektwoche zum Thema: "The River Danube: a gift of the past, a treasure for the future".


Während dieser Projektwoche wurde durch zahlreiche Exkursionen die Bedeutung der niederbayerischen Donau als Natur-, Kultur- und Wirtschaftsraum beleuchtet. Darüber hinaus standen Workshops zu verschiedenen Themenbereichen aus Wissenschaft und Kunst auf dem Programm. Eine Abschlussveranstaltung für Schulfamilie und Gäste aus der Region vermittelte einerseits einen Einblick in die Arbeit der Projektwoche, bildete andererseits den Rahmen für die Feier des 70-jährigen Bestehens der Schule.

 

Ein besonderes Highlight war der Besuch der internationalen Schüler und Lehrkräfte aus Bukarest und Calarasi in Rumänien, Edeleny und Budapest in Ungarn, aus dem polnischen Bromberg und aus Okayama in Japan. Diese Schulen sind Partnerschulen der AFR, oder sie sind ebenfalls Unesco- Projektschulen. Zusätzlich bereicherten Schülergruppen aus Bogen, Ingolstadt und Ravensburg die Projektwoche.

 

Fotos von der Projektwoche gibt es hier!

 
The Firebird - Ein Theater zum Träumen

The Firebird - Ein Theater zum TräumenDie Rudolf Steiner-Schule Nürnberg begrüßt die achte Klasse der Waldorfschule London

 

Eine besondere Überraschung wartete am Mittwoch, den 11.5.16, auf die SchülerInnen unserer sechsten und siebten Klassen. Sie sahen das Theaterstück „The Firebird", aufgeführt in englischer Sprache von sechs SchülerInnen der Waldorfschule South-West London, die unsere Schule besuchten.
„Es war eine tolle Aufführung. Die Schüler haben ihre Rollen mit vielen Gesten und einer ausdrucksstarken Sprache dargestellt. Auch die Kulissen waren farbenfroh gestaltet", meldete eine Schülerin zurück. „Ich habe sogar Vieles verstanden!", freuten sich andere.


Die Klassenlehrerin aus London, Mrs. Ute Wooge, war einigen Lehrern noch bekannt, da sie nicht nur selbst Schülerin unserer Schule war, sondern auch regelmäßig mit ihren achten Klassen eine Fahrt nach Nürnberg unternimmt und dabei unsere Schule besucht: „Ich habe selbst in der ersten und zweiten Klasse auf der Bühne im Blauen Saal gestanden und für mich ist es ein ganz besonderer Moment, da nun auch meine Achtklässler hier auftreten dürfen."
Die SchülerInnen der sechsten und siebten Klassen waren jedenfalls begeistert.


Gemeinsames FrühstückIm Vorfeld des Theaterstückes fand zudem ein gemeinsames Frühstück der Londoner Schüler mit der Klasse 7a statt. Die SchülerInnen bereiteten Obstspieße, Sandwiches und Gemüsesticks vor, um es sich dann schmecken zu lassen. Natürlich unterhielten sich dabei alle auf Englisch!

 
Aktion der Unesco AG zum Thema Kinderrechte am Gymnasium Lappersdorf

Aktion KinderrechteMenschenrechte und Kinderrechte werden vielerorts immer noch mit Füßen getreten, nicht eingehalten, nicht respektiert. Deswegen hat die Unesco-AG im Rahmen der jährlichen Informationsveranstaltung für die fünften Klassen dieses Thema als Schwerpunkt gewählt. Nachdem die Schüler und Schülerinnen seitens der Mitglieder der AG über Wesen, Zielsetzung und Schwerpunkte der Unesco-Projektschulen aufgeklärt wurden, haben diese zusammen mit den Fünftklässlern die Kinderrechte in Gruppen erarbeitet und je ein Kinderrecht auf einen Fußabdruck geschrieben. Diese Fußabdrücke wurden dann im Haupttreppenaufgang an den Boden geklebt, sodass die Schüler jeden Tag über ihre Rechte in ihre Klassenräume gelangen. Dies auch als Zeichen dafür, dass gerade Kinderrechte immer noch „mit Füßen getreten werden".

 
Holocaust-Gedenktag

PlakatAufgrund diverser UNESCO-Aktivitäten der Rudolf Steiner-Schule Nürnberg wurde vor einiger Zeit das UNESCO-Team vom Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg angesprochen, die Gestaltung des diesjährigen Holocaust-Gedenktages zu übernehmen. In Zusammenarbeit mit Frau Helga Riedel vom Menschenrechtsbüro der Stadt Nürnberg und Herrn Christopher Krieghoff, Dekan der Reformations-Gedächtniskirche, entstand ein Programm, in dem Schüler, Eltern und Lehrer sich gemeinsam mit künstlerischen Darbietungen am 27. Januar 2016 in der Reformations-Gedächtniskirche präsentierten. Auch die Gestaltung des Plakats entstand im Kunstkurs der zwölften Klasse.


Es war eine Premiere: Noch nie zuvor waren Schülerinnen und Schüler unserer Schule mit einer Eurythmieaufführung in der Reformations-Gedächtniskirche aufgetreten. Hell hoben sich die lichten Gewänder vom dunklen Hintergrund ab, als sie zur Musik aus dem Film „Schindlers Liste" und dem Gedicht „Brücke von Mensch zu Mensch" von Otto Heuschele Kirchen-Chorraum und Mittelgang zur Eurythmiebühne machten.


Eingebettet war das Eurythmie-Debut in Gedichtvorträge der Schüler sowie hebräischen Liedern, dargeboten vom Chor der israelitischen Kultusgemeinde. Dessen Vorsitzender, Rudi Ceslanski, schilderte eindrücklich seine Lebensgeschichte während der Zeit des Naziterrors, die er nur dank seiner Emigration nach London überlebt hatte, Vater und Mutter blieben zurück. Er berichtete, wie sein Vater die schlimme Zeit in verschiedenen KZ überlebt hatte – seine Mutter jedoch nicht.
Ein eindrucksvolles Zeitzeugendokument war von Schülern der Klasse 9c erstellt worden: ein Interview mit dem KZ-Überlebenden Ernst Grube. Im Film schildert er seine Befreiung. Im Interview appelliert er, dass es nie wieder sein dürfe, „dass Menschen wegen ihrer Religion ausgegrenzt werden".


Die Vertreterin der Stadt Nürnberg, Stadträtin Dr. Anja Prölß-Kammerer, dankte den Schülerinnen und Schülern der Rudolf Steiner-Schule und würdigte deren „wichtigen Beitrag zu diesem Gedenken". Dekan Christopher Krieghoff betonte, wie wichtig es sei, sich „diesem Kapitel, die Bedeutung des gemeinsamen Erinnerns zu stellen". An die Schüler gewandt, sagte er: „Ihr habt nach Wegen und Formen gesucht, das Gedenken daran zu gestalten. Damit wollt Ihr den Opfern symbolisch die Hand reichen. Dem gilt unser großer Dank!"

Holocaust Gedenktag   Holocaust Gedenktag Holocaust Gedenktag 

Zum Abschluss der Veranstaltung rahmte Marius Staible (Schüler der Klasse 13b) würdevoll das Schlusswort des Regionalbischoffs, Dr. Stefan Ark Nitsche mit zwei Musikstücken auf dem Akkordeon erhebend und bewegend zugleich ein. Der Abend klang aus mit jüdischer Musik, die Eltern und Lehrer unserer Schule im Umgang der Kirche zu Brot und Wein spielten.

 
Menschenrechtsquiz der UNESCO-AG am FRG Ebern

Preisverleihung MenschenrechtsquizVom Tag der Menschenrechte (10.12.) bis zum Beginn der Weihnachtsferien hatten die Schüler(innen) des FRG die Möglichkeit, an einem Quiz zu den Menschenrechten teilzunehmen. An 12 Stationen, die die UNESCO-AG erstellt hatte, galt es, sich aufmerksam einzulesen und anschließend Fragen dazu richtig zu beantworten. So beschäftigte sich eine große Anzahl von Schülern beispielsweise mit folgenden Themen: die Zustände in Syrien und dem Irak und die daraus resultierende Flüchtlingskrise, aber auch mit Problembereichen wie Kriminalität in Mexiko, die Justiz in Russland oder die Situation von Frauenrechtlerinnen in Afghanistan.


Zu gewinnen gab es einen hochwertigen und fair gehandelten Fußball, einen Büchergutschein über 20 Euro und eine FRG-Sporttasche. Herzlichen Glückwunsch den Gewinnern!

 
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