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Willkommen auf den Seiten der bayerischen UNESCO-Projektschulen
Die UNESCO-Projektschulen in Bayern

Annabelle Junker

Die bayerischen UNESCO-Projektschulen bilden ein Netzwerk von derzeit 31 Schulen und Bildungseinrichtungen, verteilt über ganz Bayern, und gehören zum weltweiten Netz der 8.600 Schulen in 180 Ländern. Unser oberstes Ziel ist es, uns für eine Kultur des Friedens einzusetzen.

Im Rahmen einer Bildung für nachhaltige Entwicklung orientieren sie sich an den Leitlinien der UNESCO: Menschenrechte, Verständigung zwischen den Kulturen, Schutz der Umwelt, Globales Lernen und Erhaltung des Welterbes. 

Unsere Schulen in Bayern zeigen Profil: Je nach Umfeld und Gegebenheiten vor Ort setzen wir schwerpunktmäßig eine oder mehrere dieser Leitlinien beispielgebend um. Es ist uns ein Anliegen, den SchülerInnen Wege aufzuzeigen, wie sie persönliche Mitverantwortung erkennen, annehmen und zunächst auf lokaler und regionaler Ebene, später auch im globalen Rahmen handelnd umsetzen können und somit ihren Beitrag leisten für eine lebenswerte Zukunft für alle in der Einen Welt.

 

Annabelle Junker, Landeskoordinatorin

 

 

Ziele und Leitlinien der UNESCO-Projekt-Schulen

 
"Europa und Frieden" - UNESCO-Projekttag am Friedrich-Rückert-Gymnasium Ebern"

Europa und FriedenArtikel siehe hier:

 

http://www.np-coburg.de/region/hassberge/Wir-sind-Europa;art83430,5639980



 
Im Herzen sind wir Mensch – Der Toleranztag 2017 am OG

Wenn man anders als die Mehrheitsgesellschaft ist, wird das meist als Schwäche angesehen. Am diesjährigen Toleranztag am Ostendorfer-Gymnasium am 22. 6. 2017 war das Gegenteil der Fall – hier wurde das „Anderssein" zur Stärke. Mit unserem diesjährigen Motto „Im Herzen sind wir Mensch" betonen wir zudem, dass die Unterschiede, die zwischen uns bestehen, letztlich von keinerlei Bedeutung sind. Ein Tag der Begegnung, an dem jeder, so wie er ist, willkommen geheißen wird und gemeinsam gefeiert wird.
So vielfältig wie wir Menschen sind, so vielfältig war auch unser Workshop-Programm am Nachmittag. Es gab Kurse in Gebärdensprache, einen Workshop zur Fremdenfreundlichkeit des Vereins „Gemeinsam leben und lernen in Europa e.V.". Außerdem konnte man eine Blindenhundestaffel sowie unser Blindencafé besuchen, am Rollstuhlbasketball teilnehmen oder die Kunstausstellung der Lebenshilfe Nürnberg besichtigen. Aktiv austoben konnte man sich zudem noch beim inklusiven Fußballspiel mit Mitarbeitern der Regens Wagner Stiftung oder im Altersanzug erfahren, wie schwer der Alltag im Alter ist. Mit dem Erlös aus dem ebenfalls am Nachmittag veranstalteten Spendenlauf unterstützen wir die „Aktion gegen den Hunger" und deren Brunnenprojekte in Äthiopien.

 

Gebärdendolmetschen  Keller Gang Band   Rollstuhlbasketball   Spendenlauf They dont care about us 
 Gebärdendolmetschen  Keller Gang Band  Rollstuhlbasketball  Spendenlauf  They dont care about us

 

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Das OG-Schulprojekt 2017: „Werde Weltfairänderer!“
 Zelte  
 Zelte im Schulgarten  

Eine ganze Woche waren die Weltfairänderer am OG zu Gast; vom 24. bis 29. April 2017 schlugen sie im Schulgarten ihre Zelte auf und ermunterten allesamt: „Werde Weltfairänderer!" Vor allem die Schüler sollten Lust auf die bunte Vielfalt der Welt und Mut zu einer fairen Globalisierung bekommen.

 

An den Vormittagen der Projektwoche wurde für alle Klassen der Jahrgangsstufen 5 mit 10 jeweils ein doppelstündiger Workshop angeboten. Ein speziell geschultes Studententeam der Katholischen Uni Eichstätt und der Uni Mainz sorgte für einen professionellen und zugleich jugendgemäßen Blick hinter die Kulissen des Weltgeschehens.

 

 

 

 Workshops Studententeam aus Eichstätt Weihrauch  
Workshops Studententeam Weihrauch  

Neben den Workshops am Vormittag gab es auch an den Nachmittagen zahlreiche Veranstaltungen. Als Kooperationspartner standen dabei externe Referenten zur Verfügung.

 

Unter ihnen als kleine Auswahl:
• Hany Akhrass, ein Bauingenieur aus Syrien, schilderte sehr ergreifend seine Flucht vor Krieg und Gewalt
• Christoph Wittmann, ehemaliger Ostendorfer-Schüler und nun Diözesanpriester in Eichstätt, steuerte mit Ministrantenreferentin Sarah Hairbucher einen pfiffigen Workshop zum Thema Weihrauch bei. Die Schüler   konnten dabei riechen, schmecken und fühlen, wie vielfältig und bezaubernd das kostbare Harz sein kann.
• Das Eine-Welt-Laden-Team Neumarkt, unter der genialen Führung von Frau Marina Malter, war gleich an mehreren Nachmittagen zu Gast. Dabei boten die ehrenamtlichen Mitarbeiter gleich mehrere interessante Workshops an; so z.B. einen „Fairen Stadtspaziergang" oder einen „Ökologischen Fußabdruck".

• Das Amt für Landschaftspflege vom Landratsamt Neumarkt stellte ebenfalls gleich mehrere Referenten zur Verfügung und schärfte die Aufmerksamkeit auf die regionalen Schätze der Natur: Am Haus am Habsberg wurde die Natur erkundet und neben dem oft unterschätzten Regenwurm auch der leckere einheimische Apfel entdeckt.
• Besonders viel Spaß hatten die Teilnehmer beim Trommelworkshop. Dabei überzeugten die „Musen" mit ihren Fähigkeiten und erlernten in Windeseile afrikanische Rhythmen.

 

Trommelworkshop  Kaffeezelt Schülersprecher   
 Trommelworkshop  Kaffeezelt  Schülersprecher  

 Die UNESCO-Gruppe organisierte zusammen mit dem Eine-Welt-Laden Neumarkt Marina Malter den Fairen Pausenverkauf, den auch der Eichstätter Bischof Gregor-Maria Hanke im Kaffeezelt besuchte.


Viel Eindruck haben auch die Schülersprecher hinterlassen: Mit bewegenden, wohlüberlegten Worten moderierten sie die Eröffnungs- und die Abschlussveranstaltung, zu der die gesamte Schulfamilie und geladene Gäste anwesend waren, und überzeugten dabei mit Freundlichkeit und Souveränität. 

 

Sicherlich kann eine Woche „Werde Weltfairänderer!" nicht Berge versetzen; sie kann jedoch einen Anstoß geben zu mehr Wachsamkeit im Umgang mit Konsum, Energie, Mensch und Natur und sie kann auch als Antwort auf die gegenwärtige soziale und politische Verunsicherung verstanden werden. In Zeiten verschiedener Re-Nationalisierungstendenzen, die Globalisierung nur mehr im Sinne von Eigeninteressen versteht, wollte das OG ein Zeichen setzen.

 

 Weltfairänderer
 Weltfairänderer

Zum Schluss noch ein paar Worte zur Organisation und Finanzierung:

Die Schulabteilung der Diözese Eichstätt fungierte als Haupt-Kooperationspartner. Sie übernahm den Löwenanteil der Gesamtkosten und stellte mit Thomas Bößl, dem Schülerreferenten der Diözese, den Hauptorganisator zur Verfügung. Tatkräftige Unterstützung fand das Projekt außerdem in Marina Malter, der Eine-Welt-Promotorin für die Oberpfalz. Sie begleitete das Gesamtprojekt und wirkte selber tatkräftig mit. Nicht zuletzt stemmte für das Ostendorfer-Gymnasium Helmut Enzenberger, Pastoralreferent und Schulseelsorger, die vielen organisatorischen Aufgaben, um tausend Schüler und Lehrer „in Gang zu setzen".
Nicht genannt werden können all die vielen Schüler, Lehrer und Eltern, die allesamt nötig waren, dass dieses große Projekt gelingen konnte. Vielen Dank allen dafür!

 
Das SchülerInnenparlament an der Städt. Willy-Brandt-Gesamtschule

SchülerInnenparlamentVerantwortung und Beteiligung der Schülerinnen und Schüler, Diskussion und Mitspracherecht werden an der Willy-Brandt-Gesamtschule seit neuestem noch größer geschrieben: Seit Beginn des Jahres gibt es ein SchülerInnenparlament, das monatlich tagt und Raum für Diskussionen zu verschiedenen Themen bietet. Mitglieder des Parlaments sind die KlassensprecherInnen und SchülersprecherInnen. Aufgaben wie Moderation und das Protokollieren der Sitzungen werden von den SchülerInnen selbst übernommen ebenso wie die Einladung von Experten zu verschiedenen Themen.


Bisher lag den Schülerinnen und Schülern besonders das Thema "Essen" und "Mensa" am Herzen. Auch andere Inhalte wurden schon angesprochen und werden demnächst auf der Agenda stehen, zum Beispiel die Pausenregelung, die Sauberkeit im Schulgebäude, das Angebot der AGs, die Gestaltung der Lernateliers und Verbesserungsvorschläge hinsichtlich der Einrichtung. In Form von Informationen und Anträgen wird der Schulleitung über die behandelten Themen berichtet.


Die Schulleitung steht damit in regelmäßigem Austausch mit der SMV und kann auf deren Vorschläge, Anregungen und Wünsche entsprechend reagieren. Die SMV, insbesondere die SchülersprecherInnen, erfahren, dass manche Sachverhalte tiefschichtiger sind, man sich an Gesetze und Ordnungen halten muss und sich meist auf einen für alle tragbaren Kompromiss einigen muss - gelebte Demokatie wie bei den "Großen"!

 
Was ist eine UNESCO-Projektschule?
Was ist eine UNESCO-Projektschule?  Was ist eine UNESCO-Projektschule? 

Q11 Schüler stellten unseren Fünftklässlern die Ziele der UNESCO vor

 

Im Rahmen eines Vortrags von Schülern der Q11 haben unsere Schülerinnen und Schüler der fünften Klassen heute erfahren, was es überhaupt bedeutet, dass das Maristen-Gymnasium Furth UNESCO-Projektschule ist und sie haben die UNESCO und ihre Ziele kennengelernt. Die Schüler der Q11 haben sich große Mühe gegeben, ihren jüngeren Mitschülern anhand von altersgemäßen Präsentationen zu erklären, wofür das MGF als UNESCO-Schule steht und haben das Säulendiagramm der UNESCO vorgestellt. Besonders eingegangen sind sie dabei auf die Themen nachhaltige Entwicklung, soziale Verantwortung und digitale Erziehung. So erfuhren unsere Fünftklässler von der zunehmenden Bedrohung des Regenwaldes, diskutierten über Armut in Deutschland und lernten, wie sie sich sicher in den sozialen Medien bewegen. Nach den informativen und optisch sehr ansprechenden Vorträgen der Schüler der Q11 folgte eine Fragerunde, in der die "kleinen" Schüler die "großen" mit Fragen löcherten, z.B. wie es überhaupt zählbar sei, dass pro Tag 100 Tierarten aussterben, ob man für die Landshuter Tafel auch mal einen Kuchen backen könne und wie eine Schule zur UNESCO-Projektschule wird. Allen Teilnehmern hat die Veranstaltung großen Spaß gemacht - die Q11 Schüler waren zu Recht stolz auf ihre Arbeit und freuten sich, so ein tolles Feedback zu bekommen und die Fünftklässler fanden es klasse, auch einmal von Schülern "unterrichtet" zu werden. Insgesamt wurde deutlich, wie sehr das Thema UNESCO die Schüler interessiert und wir freuen uns auf weitere UNESCO-Aktionen. Danke an alle Beteiligten für ihre Vorbereitung und ihr Interesse!

 

Ursula Schwoerer
UNESCO-Schulkoordinatorin

 
Sport verbindet! BAA organisiert Fußballturnier. 400 Hotelbetriebswirte aus ganz Deutschland kickten in München für den guten Zweck

Am 11. Februar fand das diesjährige Hofa-Cup-Turnier in der SoccArena im Olympiazentrum in München statt. Der Hofa-Cup ist ein jährliches Hallenfußball-Turnier für künftige Führungskräfte in der Hotellerie und Gastronomie. Als Titelverteidiger hatte die BAA die Ehre, den diesjährigen Wettbewerb auszurichten.


Rund 400 angehende Hotelbetriebswirte/Innen (Spieler und Fans) von verschieden Hotelfachschulen reisten aus ganz Deutschland nach München. In spannenden und zum Teil hochdramatischen Spielen kämpften 17 Männer und sieben Frauenteams um den Meisterpokal. Das BAA-Team konnte zwar seinen Titel vom vergangenen Jahr nicht verteidigen, sondern musste sich mit dem vierten Platz zufrieden geben. Dennoch war die Veranstaltung ein voller Erfolg. Das Vorbereitungsteam um den Lehrer Kurt Brauner organisierte in monatelangen Vorbereitungen eine zweitägige Veranstaltung, die Sport, Spaß und menschliche Begegnung miteinander verband. Als ups-Schule wollten wir nicht nur ein Turnier organisieren, sondern auch Raum für Dialog und Kommunikation schaffen. „Dieser Event war eine besondere Gelegenheit mit Hotelbetriebswirten/Innen von morgen aus ganz Deutschland ins Gespräch zu kommen", wie Schulleiter Jochen Frank betonte. Parallel zu Turnier bot die Jobmesse „KarriereKick" vielfältige Möglichkeiten der Information und des Austausches an. Zusätzlich wollten wir die Möglichkeit nutzten durch einen Kuchenverkauf unsere Patenschule in Togo zu unterstützen.

Sport verbindet!    Sport verbindet! Sport verbindet!   Sport verbindet!   Sport verbindet!
 
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